14.6.10

Fröhliches Sommerfest auf der Landesgartenschau Bad Essen

Das Bad Essener Gartenschau-Sommerfest am Sonnabend, 12. Juni 2010, war ein toller Erfolg. Zunächst brauchten die Besucher auch schon mal einen Regenschirm, am späten Nachmittag hatte dann jedoch auch die Sonne ein Einsehen und bescherte den Gästen einen zauberhaften Sommerabend. Ministerpräsident Christian Wulff, mit seiner Familie zu Gast auf dem Sommerfest, lobte nicht nur das Engagement der Gemeinde, des Landkreises und der Gartenschauakteure, sondern überreichte auch Maria Küppers aus Georgsdorf (Grafschaft Bentheim) einen riesigen Sommerblumenstrauß. Die gebürtige Bulgarin war mit ihrem Mann und den drei Kindern gekommen und begeistert, als 150.000ste Besucherin geehrt zu werden.

Zum Sommerfest wurde an beiden Standorten – im Bad Essener Solepark wie auf Schloss Ippenburg – ein buntes und vielfältiges Programm für alle Altersgruppen geboten. Neben den Blumenhallenschauen und Tausenden von frisch gesetzten Sommerblumen waren Afrikanisches Trommeln auf der Waldbühne, ein „Kindertag“ auf der Himmelsterrasse mit angemalten und bepflanzten Schuhen, peruanische Musik an der SoleArena sowie die offizielle Eröffnung der Waldbühne/des Forums Natur einige der Programmpunkte in Bad Essen.

Auf Schloss Ippenburg standen ein RWE-Kinderprogramm mit Kalle Knips, Schaukochen in der Gartenküche, Luftballonkünstler, ein Showprogramm mit Live-Musik auf der NDR-Bühne und als Höhepunkt der Besuch von Christian Wulff, Schirmherr der Landesgartenschau und niedersächsischer Ministerpräsident und Götz Alsmann, Musiker und Entertainer auf dem Plan.


Blütenbert, (Maskottchen) Heinrich Sperling (Geschäftsführer der
Landesgartenschau Bad Essen 2010), Viktoria Freifrau von dem Bussche,
Ministerpräsident Christian Wulff und die 150.000ste Besucherin der
Landesgartenschau Bad Essen, Maria Küppers aus Georgsdorf (Grafschaft
Bentheim)


Wulff zeigte sich begeistert – mit der Landesgartenschau in Bad Essen habe man „etwas Wunderbares geschaffen“. Dies vor allem angesichts der extrem kurzen Vorbereitungszeit und des langen Winters. „Wir kriegen auch die geplanten 400.000 Besucher hin!“, betonte der Gartenschau-Schirmherr. Wulff sagte zum Thema Gartenarbeit: „man muss seinen Typ kennen“, er selber genieße seinen Garten lieber in der Hängematte mit einer Tasse Kaffee. Der Ministerpräsident gratulierte dann Maria Küppers aus Georgsdorf in der Nähe von Nordhorn mit Mann Joachim und den Kindern Johann, Jan und Elena. Sie kam am frühen Nachmittag als 150.000ste Besucherin der Landesgartenschau durch den Eingang des Standortes Schloss Ippenburg. Wulff überreichte ihr ein üppiges Sommergebinde mit den Worten: „Es gibt kaum ein Handwerk, kaum einen Beruf, der so innovativ und kreativ geworden ist, wie die Floristen – ich habe davor größten Respekt.“ In seiner Jugendzeit wäre immer die Frage gekommen: „Wollen Sie fünf, sieben oder neun Tulpen und Grün dazu?“ und nun gebe es diese tollen Sträuße, von denen man sogar gelegentlich etwas essen oder auf Dauer behalten könne. „Ich weiß nicht, ob auch die Politiker in den letzten Jahrzehnten in diesem Maße innovativer und kreativer geworden sind“, merkte Wulff lächelnd an.



Fotos: Presseteam der Landesgartenschau Bad Essen Gmbh, Christel Lautert, Imma Schmidt, Malte Wördemann und Hermann Pentermann (Foto 4 von 5, mit Wulf)
Bookmark and Share

12.6.10

Zeitgemäß wohnen im königlichen Schloss

Nach der Vorstellung der Hochzeitskollektion von von Kronprinzessin Victoria von Schweden und Daniel Westling geht es royal weiter - trotz WM. Diesmal ist das dänische Königshaus dran. Es geht um die Frage, wie man einen Palast so renovieren und modernisieren kann, dass die Bewohner nicht den Eindruck haben, in einem Museum zu wohnen.

Von Besichtigungen der königlichen Paläste in London, Paris oder Madrid kennt man dunkle Räume, schwere Dekorationen und traditionelles Interieur. In Kopenhagen kann man nun die moderne Variante königlicher Inneneinrichtung bewundern: Noch bis zum 8. August 2010 steht der Brockdorff Palast, die zukünftige Residenz der dänischen Kronprinzenfamilie, Besuchern aus aller Welt offen.

Insgesamt dauert es fünf Jahre, um den Brockdorff Palast/Palast Frederiks VIII. zu renovieren und restaurieren, damit Ende des Jahres das dänische Kronprinzenpaar Frederik und Mary mit den Kindern Christian und Isabella einziehen kann. Auch für administrative und repräsentative Zwecke wird der Palast zur Verfügung stehen.


Die elegante Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert bleibt erhalten, doch wurden zum Beispiel dunkle Böden durch helleres, freundlicheres Holz ausgetauscht. Die Inneneinrichtung des Palastes wurde vom Kronprinzenpaar mitbestimmt, das auch die Kunstwerke selbst auswählte. Die Herausforderung bestand darin, zeitgenössische Komponenten zu finden, die mit der bestehenden, traditionellen Einrichtung harmonieren. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlicher und moderner Palast, der den Dialog mit der Vergangenheit perfekt meistert.

Bekannte zeitgenössische dänische Künstler wie Olafur Eliasson beteiligten sich an der Modernisierung der Stadtresidenz, die nun hell und freundlich strahlt. So gestaltete Jesper Christiansen zum Beispiel eine Wandmalerei im Empfangsraum, die Decke im Konferenzzimmer stammt von Eske Kath, Tal R verzierte den Spiegel im Arbeitszimmer der Kronprinzessin und die Wandgestaltung im Speisesaal stammt von Kasper Bonnén.

Die Stadtresidenz im Brockdorff Plast kann noch bis zum 8. August in geführten Touren besichtigt werden: Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 17:00 Uhr, mittwochs 10:00 – 21:00 Uhr, Eintritt ab 14 Jahren: 40 Kronen (ca. 5,40 €).



Fotos: Roberto Fortuna (1-3) und Torben Eskerod (4 + 5)
Bookmark and Share

Live Glaskunst Performances mit internationalen Designern auf dem Vitra Campus, Weil am Rhein

GlassLab Performances auf dem Vitra Campus finden täglich vom 14. bis 20. Juni 2010 statt und sind kostenfrei. Nähere Infos zum Programm gibt es hier. Neben dem GlassLab können die Besucher die aktuelle Ausstellung „Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion” im Vitra Design Museum sowie das neue VitraHaus der Basler Architekten Herzog & De Meuron besichtigen.

Sonderöffnungszeiten Vitra Design Museum und VitraHaus (17. bis 20. Juni 2010) 9 – 21 Uhr. Ein Besucherparkplatz ist vorhanden.
Bookmark and Share

11.6.10

Kultur- & Kreativwirtschaft: Ab sofort Sprechtage in Osnabrück


Das neu gegründete Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes bietet ab sofort monatlich Sprechtage in Osnabrück an. Die regionale Ansprechpartnerin für Bremen und Niedersachsen, Frau Tania Breyer, steht dabei für individuelle Orientierungsberatungen zur Verfügung.
Im Mittelpunkt stehen dabei:
- die Klärung erster unternehmerischer Ideen
- die wirtschaftliche Weiterentwicklung einer konkreten Geschäftsidee
- die Verknüpfung mit spezifischen Angeboten für die Kultur- und Kreativwirtschaft vor Ort
- das Aufzeigen von passenden Angeboten der bestehenden Wirtschaftsförderung

Der erste Sprechtag findet statt am *15. Juni 2010, 12.00 - 17.00 Uhr*, werk.statt, Seminarraum, Medienhaus Osnabrück, Lohstr. 45a, Hinterhaus, Kellergeschoß, 49074 Osnabrück. Interessierte können mit Frau Breyer einen individuellen Gesprächstermin unter der bundesweiten Telefonnummer 030 - 34 64 65 300 (montags bis freitags von 10 -18 Uhr) vereinbaren. Folgetermine in diesem Jahr: 13.07., 17.08., 21.09., 19.10., 16.11., 21.12.

Und hier noch eine Übersicht, welche Branchen nach der offiziellen Definition zur Kultur- & Kreativwirtschaft gehören:
- Architekturmarkt
- Buchmarkt
- Designwirtschaft
- Filmwirtschaft
- Kunstmarkt
- Markt für darstellende Künste
- Musikwirtschaft- Software
- und Games-Industrie
- Pressemarkt
- Werbemarkt

Weitere Infos: Gibt es hier oder hier.

Bookmark and Share

Einladung zur Finissage von Claudia Landwehr


Zehn Wochen lang schmückten die eindrucksvollen Bilder der Münsteraner Künstlerin Claudia Landwehr die Kanzleiräume von Heyers Rechtsanwälte. Wer es bislang noch nicht geschafft hat, sich die Ausstellung anzuschauen - oder noch einmal einen Blick auf ihre Werke werfen möchte - ist herzlich zur Finissage eingeladen. Der Endspurt startet am 17. Juni 2010 um 18.00 Uhr in der Kanzlei von Heyers Rechtsanwälte, Arndtstraße 19 in Osnabrück. Claudia Landwehr wird persönlich vor Ort sein und freut sich schon jetzt auf interessante Gespräche mit den Besuchern und Gästen. Da ich die Einladungen gestaltet und im Vorfeld der Vernissage auch für die PR-Arbeit verantwortlich war, werde ich selbstverständlich auch dort sein.

Landwehrs Bilder sind malerische Reflexionen auf Bewegung und Stille. Sie fangen mit farbkräftigem Duktus und zarter Pinselführung Augenblicke von enormem visuellem Reiz ein und faszinieren in diesen Momentaufnahmen durch ihr großes Format. Die Künstlerin arbeitet sowohl figürlich als auch abstrakt auf Leinwand. Dabei komponiert sie ihre Arbeiten in dynamischer Spannung, aber auch mit ruhiger Strenge. „Ich entscheide von Tag zu Tag, was ich male“, erklärt Landwehr. „Ich stelle mich der Reflexion spontan und aktuell. Ein Thema ist dabei beispielsweise die Darstellung gesellschaftlicher Zustände“ Auch die WM wird in ihren neuesten Werken thematisiert. Zwei davon sind seit kurzem auf ihrer Homepage zu sehen.

Weitere Infos zur Finissage gibt es hier und direkt zur Homepage von Claudia Landwehr hier.

Foto: Landwehr/Heyers Rechtsanwälte
Bookmark and Share

9.6.10

DMY- International Design Festival 9.–13. Juni 2010

Ob Mobiltelefone, Leuchten, Notizbücher oder Regalsysteme – die Objekte, die uns umgeben, sind gestaltet. Ihr Design prägt unseren Alltag. Unsere Lebensweisen und Nutzungsgewohnheiten können umgekehrt neue Nachfragen generieren und so neue Produktentwicklungen auf den Weg bringen. Das DMY International Design Festival zeigt die Manifestationen dieses rozesses, dem die Gestaltung von Objekten und den uns alltäglich umgebenden Gegenständen unterliegt, in einer umfangreichen Ausstellung gegenwärtigen Produktdesigns.

In den großflächigen Hangarn des Flughafens Berlin Tempelhof präsentiert das DMY International Design Festival 2010 experimentelle Prototypen und inspirative Objekte von mehr als 400 internationalen Designern. Auf 11.000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung sowohl neue Produkte international renommierter Designer, Designstudios und Firmen als auch experimentelle Prototypen aufstrebender Talente. Die Teilnehmer der Ausstellung werden auf Empfehlung einer internationalen Festival-Jury ausgewählt bestehend aus Jerszy Seymour (Jerszy Seymour Design Workshop), Werner Aisslinger (Studio Aisslinger), Jurgen Bey (Studio Makkink&Bey), Hella Jongerius (Jongeriuslab) und Patrick Reymond (Atelier OI). Über die Teilnehmer hinaus bestimmt die
Festivaljury die DMY Award-Gewinner und vergibt die Preise heute, am 9.Juni um 19:30 Uhr auf der DMY Award-Verleihung in Kooperation mit dem Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung.

Sowohl die Ausstellungen als auch das Symposium des Festivals fokussieren auf innovative, konzeptuelle und inspirative Designansätze, die Design weniger als dekorative Disziplin verstehen, sondern seine Fähigkeit vermitteln, alltägliche Nutzungs- und Lebensweisen zu reflektieren und zu gestalten. In einem Themenschwerpunkt zu Technologie und Design richtet das diesjährige Symposium mit der Frage „Are nerds the new designers?“ den Blick auf neue Produktionsweisen und Anwendungsfelder, die Design in ein Geflecht aus Disziplinen einbetten. Die digitalen Kommunikationsmedien und Produktionsprozesse haben nicht nur zu einem breiteren Zugang zu Wissen und Produktionsmitteln geführt, sondern auch neue Gestaltungsfelder und Produktionsprozesse für Designer geschaffen. Das Symposium verfolgt die Versprechen und das Potential dieser neuen Technologien mit Blick auf Bereiche wie Interaction und Interface Design, digitale Entwurfs- und Produktionsmethoden wie Rapid Prototyping sowie gegenwärtige Tendenzen zu offenem und partizipativem Design.

Die Praktiken der Open Design und DIY-Kultur, die digitale Prinzipien wie Sharing und Crowdsourcing aufgreift und in Designprozesse übersetzt, werden erfahrbar im DMY Maker’s Lab. Durch das Zusammenspiel verschiedener Workshopstationen wird es möglich, eigene Materialien herzustellen, Objekte zu gestalten und auf dem Design anderer aufzubauen. Die Workshopstationen bieten den Besuchern Zugang zu einer Vielzahl von neuen Technologien und DIY-Projekten von Laser Cutter und 3D-Drucker über Arduino, Wearable Gaming, Bio-Plastik bis hin zur Open Source Buchproduktion und Stop-Motion Animation.

Nach dem letztjährigen niederländischen Designfokus richtet das Festival 2010 ein besonderes Augenmerk auf das Schweizer Design. Die Ausstellungssektion stellt die exzellenten Designschulen des Landes vor und zeigt neue Arbeiten und Projekte ausgewählter Designstudios. Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung die Gewinner des ‚Design Preis Schweiz’ und des Preis für aufstrebende Talente ‚Eidgenössischer Preis für Design‘. Die zentrale Ausstellung wird ergänzt durch zahlreiche Satelliten-Ausstellungen in Designinstitutionen, Gallerien, Museen und Ateliers, die sich durch das gesamte Stadtgebiet ziehen und zu den kreativen, stets im Umbruch begriffenen Orten der Stadt führen.

Weitere Infos gibt es hier.
Bookmark and Share

8.6.10

COR und interlübke - Designer’s Days in Paris

Seit einem Jahrzehnt verwandelt der Ausstellungsparcours “Designer’s Days” das sommerliche Paris: Alljährlich laden im Juni zahlreiche Showrooms ein, die neuesten Designtrends zu entdecken. COR und interlübke interpretieren die “10” auf eigene Art mit einer Sonderausstellung in ihrem Studio in St. Germain. Drei Wohnszenarien illustrieren, dass “Weltzeit” immer auch “Wohnzeit” ist. Wie lebt ein junges Paar um 10 Uhr in Paris, ein Geschäftsmann zur gleichen Zeit in London, ein Journalist in New York?

Seit vier Jahren präsentieren COR und interlübke in ihrer Dependance in Saint-Germain eine erlesene Kollektion von Sitz- und Polstermöbeln sowie Wohn- und Schlafraummöbeln. Zu den diesjährigen Designer’s Days überraschen die Hersteller mit drei exemplarischen Szenarien: Stilbildern für das zeitgenössische, komfortable Wohnen und Arbeiten in der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts. Die exklusive Sonderausstellung will Designliebhaber und kosmopolitisch-orientierte Menschen gleichermaßen ansprechen. Sie erstreckt sich über 300 qm und drei Geschosse. Gezeigt werden alle Modellpremieren des Jahres, eingebettet in ein Gestaltungskonzept, das auch die Fassadenfenster des historischen Gebäudes verwandelt. Scherenschnittähnliche Silhouetten mit den Skylines von Paris, New York und London leiten den Blick ins Innere. Ausgewählte Wohnaccessories und typische nationale Requisiten antworten mit einem Augenzwinkern auf die Frage: Wer wohnt denn da? Wie lebt es sich mit den Möbelklassikern studimo und eo? Was verbirgt sich hinter dem revolutionären Schrankmodell reef? Wieviel Komfort und Entspannung spendet die neue, vom Orient inspirierte Polstermöbelgruppe Jalis?
Designer’s Days - 9. bis 14. Juni 2010 - COR und interlübke, 24 rue de l' Echaudé, 75006 Paris
Bookmark and Share

Kunstrasen, Kicken & Modelbau


Für Architekten, Modellbauer, Designer und andere Kreative ist Modulor eine der Anlaufstellen in Sachen Modelbau und Zeichenmaterialien etc. Wer in Berlin wohnt, nutzt die Möglichkeit und schaut im Modulor-Shop in der Gneisenaustraße 43 - 45 vorbei, alle anderen bestellen Online.

Jetzt zur WM hat sich Modulor auf seine Wurzeln besonnen und bietet als Modellbauladen seinen Kunden gratis Modellfußball an: In der Gneisenaustraße sind die Kreativen eingeladen mit ihrem Lieblings- oder einem Zufallsgegner zu kicken, die besten WM-Szenen nachzuspielen oder an ihren Tricks am Kicker zufeilen! Ein robustes Spielgerät mit kugelgelagerten Stangen vom Nachbarn am Südstern (Billard- Dart- und Kickerservice) wartet vom 11.06. bis zum 10.07. auf spannende Begegnungen. Und wer noch Projektionsfolie für seinen Beamer, Verdunkelungsfolie wegen der Sonne oder Kunstrasen zum Dekorieren sucht, kann sich vor Ort nach dem Kicken noch mit Utensilien für das eigene WM-Studio eindecken.

Foto: Photocase
Bookmark and Share

7.6.10

Der Hartz-IV- oder auch 24-Euro-Sessel

24 Euro & 24 Stunden - Das kostet der Sessel & in dieser Zeit soll der Möbelentwurf von Le Van Bo von jedermann zu bauen sein.


Die Idee:
Vielen Menschen Zugang zu zeitloser und hochwertiger Gestaltung ermöglichen. Der Sessel ist Teil der Hartz IV Möbelserie. Kaufen kann man diese nicht, da der Prozess des Selbstbauens entscheidend ist.

Die Vorbilder:
Inspiriert haben den ehemaligen Hartz-IV-Empfänger Klassiker der Moderne, besonders gut gefielen ihm die Unaufgeregtheit des Do-It-Yourself Möbels "Crate Chair" von Gerrit Rietveld (1938, die Proportionen eines Armchairs von Erich Dieckmann (1928), der Purismus des Wassily Club Sessels von Marcel Breuer (1925) und die Filigranität des Barcelona Chairs von Mies Van der Rohe (1929). Herausgekommen ist eine "elegante Best-of-Stilkombination der deutschen Klassiker der Moderne".


Die Realisierung:
Wer den Sessel haben will, muss selbst Hand anlegen. Denn den Bauplan gibt es zwar gratis, doch fertig kaufen, kann man das gute Stück nicht! Wer in Berlin wohnt, kann das Möbel auch in einem eigens dafür geschaffenen Kursen an der Volkshochschule Berlin (City West) zusammen zimmern.


Und sonst?
Neu zu Le Van Bos Hartz-IV-Möbelkollektion hinzugekommen sind inzwischen übrigens auch ein Bettgestell, ein Drei-Bein-Tisch und ein Mediatrolley, für die man ebenfalls Baupläne bei ihm anfordern kann.

Weitere Infos & die Baupläne gibt es hier.

Fotos: hartzivmoebel.blogspot.com
Bookmark and Share

Material formt Produkt

Fahrradrahmen aus Bambusrohren, Brillengläser, die nie beschlagen, oder Hausfassaden, die die Umgebungsluft von schädlichen Partikeln und Gerüchen befreien: Etwa siebzig Prozent aller neuen Produkte basieren auf neuen Materialien. Damit nehmen Werkstoffentwicklungen eine Schlüsselfunktion für die Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft ein. Musste man früher Werkstoffe mit besonderen Eigenschaften für neue Einsatzzwecke meist eigens entwickeln, stehen uns heute Materialien und Fertigungsverfahren in einer solchen Vielfalt zur Verfügung, dass die Lösung oft schon vor dem Problem da ist. Dies hat weitreichende Konsequenzen für unser Innovationsverständnis. Denn was erfolgreichen Innovationsprozessen heute häufig fehlt, ist nicht die technologische Neuerung, sondern ihr erfolgreicher und vor allem schneller Transfer in ein marktfähiges Produkt. Die von der Aktionslinie Hessen-Nanotech gemeinsam mit "haute innovation" entwickelte Veranstaltungsreihe Material formt Produkt soll Wege zeigen, schneller mit verkaufsfähigen Produkten auf den Markt zu kommen.
Kooperationspartner der Auftaktkonferenz am 24. Juni 2010 in die HfG Offenbach sind unter anderem die Messe Frankfurt, Material Vision, Hessen Design und der Verband der deutschen Industriedesigner (VDID). Bei der Veranstaltung stehen dann auch Referenten wie Johannes Barckmann (Director Design, EDAG), Prof. Manfred Hegger (Gewinner des "solar decathlon" 2009), Wolfgang Hungerbach (GF Hollomet GmbH) und Thorsten Klooster (Autor des Buchs "smart surfaces) zum Thema Rede und Antwort. Weitere Infos gibt es hier.

Bookmark and Share

Der gestaltete Alltag

Nachdem die Cologne Design Lounge im letzten Monat institutionell gegründet und dessen Konzept auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde, lädt die Gemeinschaftsinitiative Museum für Angewandte Kunst, der Rotonda Business Club und die Köln International School of Design (KISD) am 10. Juni 2010 um 19.00 Uhr zur Podiumsdiskussion zum Thema „Der gestaltete Alltag“ ein.

Unser gesamtes Leben und dessen Umfeld ist „designed“. Unsere Kleidung, die Mobilität mitsamt allen entsprechenden Zeichen, der Haushalt, die Natur in Stadt und Land, alle Dienstleistungen, die Kommunikation und Interaktion, Spiele und Politik und alles andere. Die Fragen sind bloß: Verstehen wir das als Gestaltung? Hat das Design Qualität? Wie gehen wir damit um? Gibt es Grenzen der Gestaltung?
An der Diskussion nehmen auf dem Podium unter der Moderation von Prof. Dr. Michael Erlhoff (KISD) und Dr. Petra Hesse (Direktorin Museum für Angewandte Kunst) Henning Krause (Präsident des BDG), Jürgen Häusler (CEO Zintzmeyer & Lux/Interbrand), Dr. Babette Peters (CEO hamburgunddesign), Prof. Dr. Uta Brandes (KISD), Prof. Philipp Heidkamp (KISD) teil. Der Eintritt ist frei.
Turnusmäßig werden voraussichtlich sechs Mal im Jahr solche Gespräche stattfinden, wo durch Themen wie „Design und Kunst“ oder „Wohnen als Handlung und Qualität“ das allgegenwärtige Design veranschaulicht und vertieft werden soll. Die Cologne Design Lounge bringt Forschung, Kultur und Wirtschaft zusammen. Eingeladen sind alle am Design Interessierte und die Akteure der Designszene.

Weitere Informationen bei Dr. Petra Hesse, 0221-221 23860, mfak@stadt-Koeln.de und Monika Pfeil, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 0221-221 27509, monika.pfeil@stadt-Koeln.de
Bookmark and Share

3.6.10

In die Gärten, fertig, los!


Deutschlands Kleingärtner stehen Kopf: In wenigen Tagen startet die Jury des Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau 2010“ ihre Besichtigungstour. Auftakt für die Suche nach der besten Kleingartenanlage Deutschlands: Am Montag den 7. Juni beginnt die Rundreise der siebenköpfigen Fachjury. Vor Ort wird sie alle 28 teilnehmenden Kleingartenvereine kritisch unter die Lupe nehmen um zu entscheiden, wer in diesem Jahr das Rennen beim Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ macht.
Die erste Station der Tour ist die Anlage „Am Fuchsberg“ in Berlin-Marzahn, die ab 8.30 Uhr in Augenschein genommen wird. Es folgen der KGV „Lange Gurke“ in Berlin-Treptow-Köpenick um 11 Uhr und schließlich der KGV „Fleißige Hand“ in Cottbus um 15 Uhr. Bis zum 19. Juni wird sich die Tour durch ganz Deutschland fortsetzen. Jetzt noch schnell die Hacke schwingen bringt übrigens nicht viel: Nicht akkurate Beete zählen beim Wettbewerb, sondern kreative Ideen und Projekte, die sich für eine lebenswerte, soziale und naturnahe Stadt einsetzen.

Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ ist übrigens Deutschlands wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur – und eine Art deutsche Meisterschaft der 15.000 Kleingärtnervereine. Der Wettbewerb wurde 1951 ins Leben gerufen, um besondere städtebauliche, ökologische, gartenkulturelle und soziale Leistungen zu würdigen, mit denen Kleingärtnervereine über die Grenzen der Gartenanlage hinaus positive Impulse in das Wohnumfeld senden. Für die Endrunde qualifiziert sind die Gewinner der Landesvorauswahlen.

Fotos: Claudia Sarrazin
Bookmark and Share

Gut Gestartet: 4. Gartenfestival „Rosenkavaliere“ vom 3. bis 6. Juni 2010

Schon mittags waren heute, am Donnerstag, 3. Juni 2010, bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Sommerwind beide Standorte der Landesgartenschau Bad Essen sehr gut besucht. Gegen halb zehn schon konnte die 100. Besucherin des Tages, der im benachbarten Nordrhein-Westfalen als Fronleichnam ein Feiertag ist, am Eingang Solepark in Bad Essen einen Gutschein für die Rose „Schloss Ippenburg“ entgegennehmen. Mittags um 12:30 Uhr freute sich dann bereits die 4.000 Besucherin auf Schloss Ippenburg über eine „Königin der Blumen“.

„Ich habe noch nie etwas gewonnen!“, zeigt sich Elisabeth Szymanowski aus Detmold, die viertausendste Besucherin und damit Gewinnerin der 40. Rose erfreut und überrascht. „Ich weiß schon genau, wo in meinem Garten diese Rose ihren Platz findet!“ Schlossherrin Viktoria Freifrau von dem Bussche gratuliert der Gewinnerin und erläutert: „2006 wurde diese, mittlerweile schon oft ausgezeichnete, pastellrosa blühende Edelrose auf den Namen „Schloss Ippenburg“ getauft. Die Aussteller des Rosenfestivals bieten – noch bis zum Sonntag, 6. Juni 2010 -, hier über 500 Sorten aller bedeutenden Rosenzüchter Europas in großer Auswahl und bester Qualität an. Hier findet jeder Rosenliebhaber‚ seine Königin.“

Unser Vorschau-Bild zeigt die glückliche Gewinnerin der 40zigsten Rose Schloss Ippenburg, Elisabeth Szymanowski aus Detmold und ihren Mann zusammen mit der „Herrin über 6000 Rosen“, Viktoria Freifrau von dem Bussche (rechts).

Bildmaterial: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH, Imma Schmidt / Malte Wördemann
Bookmark and Share

" ... in die Pedale! Rotaract Sozialaktion 2010"


Am Samstag, den 5. Juni 2010, startet die Aktion des Osnabrücker Rotaract Clubs für das bundesweit laufende Projekt „Alexandria ² - Zukunft schenken“, bei dem es um Mikrokredite für Frauen in Alexandria, Ägypten, geht. „Mit Unterstützung der befreundeten Rotaract Clubs aus Münster und Oldenburg werden wir in der Innenstadt in die Pedale treten (lassen)“, erklärt Ines Hansel, Beauftragte für Soziales der Osnabrücker Rotaracter. „Wir stellen von 10 bis 18 Uhr auf dem Jürgensort Fitnessräder auf, auf denen Passanten für unser Projekt radeln können. Ziel ist es, am Ende pro gefahrene Minute mindestens 20 Cent für das Alexandria-Projekt geben zu können.“ Um dieses zu erreichen, werden die Rotaracter dort außerdem gegen eine Spende auch gesunde Leckereien wie frisch gepressten O-Saft anbieten.


„Das Geld, dass wir am Samstag erwirtschaften, fließt anschließend in Mikrokredite und Bildungsprogramme für Frauen in Alexandria“, so Maike Baumgarten, Präsidentin des Rotract Clubs Osnabrück. „Bereits durch eine Spende in Höhe von 100,- Euro kann ein Mikrokredit vergeben oder der Unterricht für eine ganze Schulklasse mit 20 bis 30 Frauen für einen Monat finanziert werden.“


„Alexandria ² - Zukunft schenken“ ist die so genannte Bundessozialaktion des Rotaract Deutschland Komitees 2009/2010. Das bedeutet, alle deutschen Rotaract Clubs organisieren Spendenaktionen zugunsten dieses Projektes. Bei „Alexandria ² - Zukunft schenken“ geht es darum, das europaweit prämierte sogenannte Alexandria-Projekt fortzuführen: Dessen Ziel ist es, mit einem ganzheitlichen Ansatz die Lebensbedingungen der Menschen in Ezbet El Mattar, einem Armenviertel in Alexandria, zu verbessern. Dies geschieht nachhaltig durch Bildung, einfache berufliche Qualifikationen und die Vergabe von Mikrokrediten. „Die grundlegende Idee dabei ist es, durch Aufklärung und den Aufbau eigener Existenzen die gesellschaftliche Rolle der Frauen zu stärken und damit auch einen positiven Beitrag zur Verlangsamung des Bevölkerungswachstums zu leisten“, so Hansel. „Helfen Sie uns dabei, lassen Sie uns gemeinsam Zukunft schenken!“


Das Alexandria-Projekt startete bereits 2001 als Gemeinschaftsprojekt deutscher und ägyptischer Rotaracter und hatte bisher ein Projektvolumen von 30.000 US-Dollar. Damit konnte bisher über 2.000 Menschen direkt oder indirekt geholfen werden. Im Jahr 2005 wurde das Alexandria-Projekt auf der Rotaract-Europakonferenz als bestes Sozialprojekt in ganz Europa ausgezeichnet. „Durch die Sammlung weiterer Spendengelder in Deutschland soll die Fortführung des Projektes für die nächsten Jahre sichergestellt werden“, berichtet Baumgarten.


Damit das Geld ankommt
Da die Projektarbeit vor Ort ehrenamtlich von ägyptischen Rotaractern durchgeführt wird, entstehen keine Verwaltungskosten, so dass 100 Prozent der Spendengelder für das Projekt genutzt werden können. Deutsche Rotaracter kontrollieren regelmäßig die planmäßige Durchführung und die ordnungsgemäße Verwendung der Spendengelder.


Warum gerade dort?
Mit über 70 Millionen Einwohnern ist Ägypten das bevölkerungsreichste arabische Land. Trotz zahlreicher Versuche, die Geburtenrate in den letzten Jahren zu senken, wächst die Bevölkerung weiterhin in hohem Tempo. Fast 30 Prozent der Ägypter sind Analphabeten, die meisten davon Frauen. Über 40 Prozent der Ägypter müssen mit weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen und leben damit unterhalb der absoluten Armutsgrenze.

Weitere Infos zu dem Projekt finden Sie hier.

Bilder: Rotaract Deutschland, Flyergestaltung: Claudia Sarrazin
Bookmark and Share

2.6.10

Ganz im Zeichen der Rose


Morgen, Donnerstag, den 3. Juni startet auf Schloss Ippenburg das Festival „Rosenkavaliere“. Damit setzt die Landesgartenschau in Bad Essen die sommerliche Reihe der Gartenfestivals „Gartenlust & Landvergnügen“ fort.

Viktoria von dem Bussche, selbst leidenschaftliche Rosenliebhaberin und „Herrin über 6000 Rosen“ präsentiert das Festival „Rosenkavaliere“: „Gartenbesitzer, deren Rosen gelitten haben, wünschen sich womöglich neue, kräftige und gesunde Pflanzen. Da kommt das erste Ippenburger Rosenfestival gerade recht! Hier findet der Rosenliebhaber alles, was sein Herz begehrt, die historischen oder englischen Strauchrosen, die Rambler- und Kletterrosen, wie Bobby James, Kiftsgate oder Pauls Himalayan Musk, die hoch in die Apfelbäume klettern, Klassiker wie New Dawn oder Gloria Dei, Malerrosen wie Monet oder Cezanne, Strauch-, Edel- und Duftrosen. Die Ippenburger Aussteller bieten über 500 Sorten aller bedeutenden Rosenzüchter Europas in großer Auswahl und bester Qualität an!“ Eine große Auswahl an Kräutern, Stauden und Sommerblumen, die als „Rosenkavaliere“ den Hofstaat der Königin der Blumen bilden, sowie Accessoires wie Rosenbögen, Stäbe, Lauben, Rankhilfen, Kugeln, Vasen oder Töpfe, die die Rose erst richtig zur Geltung bringen, stehen im Mittelpunkt dieser kleinen und feinen Verkaufsausstellung.


Wenn es neben dem „Bad im Blütenmeer“ ein weiteres Motto der Landesgartenschau Bad Essen gäbe, so wäre es sicher „Gartenlust und Landvergnügen“. Denn genau das erleben die Besucherinnen und Besucher an den beiden Gartenschaustandorten zwischen üppig blühenden Beeten, in den fast hundert Themengärten und gärtnerischen Ausstellungsbeiträgen: Gartenlust! Wer dann zwischen den schönen, weißen Pagodenzelten im Park von Ippenburg flaniert, sich liebevoll ausgesuchte Gartenmöbel und -kübel, Gartendekorationen und ländliche Mode, leckeren Käse und Wein oder individuellen Schmuck, duftende Seifen und vor allem Pflanzen in allen Arten, Farben und Formen betrachtet – und natürlich einkauft! – der weiß, wie man „Landvergnügen“ buchstabiert.


Die Landesgartenschau feiert den Beginn der Rosensaison mit einem besonderen Geschenk: Jeder hundertste Gartenschaugast, der am Donnerstag, 3. Juni 2010 (Fronleichnam), einen der beiden Standorte besucht, erhält als Erinnerung an diesen Tag eine Rose „Schloss Ippenburg“ geschenkt. 2006 wurde diese pastellrosa blühende Edelrose auf den Namen „Schloss Ippenburg“ getauft. Aufgrund ihrer Eleganz, Widerstandskraft und Starkwüchsigkeit und ihres intensiven Duftes erhielt sie 2008 das ADR-Prädikat sowie weitere Auszeichnungen.

Öffnungszeiten: Landesgartenschau Bad Essen 2010, Schloss Ippenburg/Solepark: Einlass- und Kassenöffnungszeiten täglich 9 Uhr bis 19 Uhr Besucher können auf dem Landesgartenschaugelände bis zum Einbruch der Dunkelheit, maximal jedoch bis 21Uhr, verweilen. Bei Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Öffnungszeiten.


Bildmaterial: Foto ganz oben: Claudia Sarrazin, Fotos darunter: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH, Fotografin: Iris Nepke
Bookmark and Share

1.6.10

Die Hochzeitskollektion: Ein bisschen Königs für zu Hause

Zu Ihrer Hochzeit gibt es nicht nur Briefmarken mit ihrem Konterfei, sondern gleich eine ganze Kollektion unterschiedlicher mehr oder weniger nützlicher Dinge: Von Besteck, Geschirr und Tischdecken, über Flaschenöffner, Manschettenknöpfen und Schmuck bis hin zu einer "Handtasche" aus Kristall. Diese Kollektion wird auch später noch an die Hochzeit von Kronprinzessin Victoria von Schweden und Daniel Westling erinnern. Die Produkte der Hochzeitskollektion zieren die vier typischen, schwedischen Nationalsymbole: Die Kronprinzessinnen-Krone, den Nordstern, das vierblättrige Kleeblatt und eine stilisierte Blume.

Ich habe die Gelegenheit genutzt und mich mit Thomas Steinschaden über die Hochzeit und die Kollektion dazu unterhalten. Der Österreicher lebt in Kalmar und arbeitet als „Region Manager Deutschland“ für das Onlinekaufhaus „ScandinavianDesignCenter.de“. Auf deren Homepage können hochzeitsbegeisterte Schwedenfans die gesamte Kollektion nicht nur bestaunen, sondern auch gleich ordern.

Wissen Sie nach welchen Kriterien die Firmen/Produkte ausgewählt wurden?
Steinschaden: Schon als sich Victoria und Daniel im Juli 2009 verlobt haben, hat das schwedische Königshaus Anfragen von circa 6.000 Unternehmen bekommen, die Produkte für die Hochzeitskollektion designen wollten. Der Hof hat dann aber sorgfältig ausgewählt: Unternehmen die schon Hoflieferant waren, und interessante Vorschläge machten, wurde diese Ehre zuteil. Die Liste wurde dann außerdem mit anderen traditionellen, schwedischen Firmen komplettiert. Insgesamt können 18 schwedische Unternehmen stolz darauf sein, Produkte für die Offizielle Hochzeitskollektion anzubieten.



Warum vertreiben Sie gerade diese Produkte?
Steinschaden: Von den 18 Unternehmen, die die Hochzeitskollektion herstellen, haben wir sowieso schon mit sechs Firmen, mit denen wir schon zusammengearbeitet. Das sind international bekannte Namen wie Kosta Boda, Orrefors, Rörstrandund Gustavsbergs, aber auch kleine Familienbetriebe wie Ekelund Linneväveri und Opto Design. Damit fiel die Wahl leicht. Und wir weichen auch nicht von unserer Unternehmensphilosophie ab. Denn die Hochzeitskollektion besteht nur aus hochqualitativen, besonderen Designprodukte aus Skandinavien – und beinhaltet keine alltäglichen Souvenirs, wie sie tausende Touristen in den Stockholmer Souvenirläden kaufen können!

Welches Produkt ist bei Ihnen der Renner?
Steinschaden: Vor allem der Erinnerungsteller, die Tabletts und Tassen kommen bei unseren Kunden sehr gut an.

Die Schale Pastillo und das Teelicht Puck sind schon fast Klassiker. Was ist das besondere an den Stücken aus der Hochzeitskollektion ?
Steinschaden: Pastillo gibt es normalerweise in verschiedenen Farben. Die klare Version hat nun das Logo der „Offiziellen Hochzeitskollektion“ bekommen. Für Puck gilt das gleiche. Das Logo sieht man auf dem Foto bei genauem Hinsehen.

Gibt es sonst noch eine Besonderheit bei dieser Kollektion?
Steinschaden: Was man nicht vergessen darf: Ein Teil des Erlöses wird an die Hochzeitsstiftung von Kronprinzessin Victoria gespendet. Ziel dieser Hochzeitsstiftung ist es, Kindern mit Behinderung und chronischen Krankheiten die Möglichkeit anzubieten, an verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Ferienlagern, Reisen und Ausflügen teilzunehmen. Hinter all dem steckt also auch ein karitativer, sozialer Gedanke.


Fiebern wirklich „alle“ Schweden mit – oder kommt einem das aus der Ferne nur so vor?
Steinschaden: In Zeiten von Finanzkrise und hoher Arbeitslosigkeit gibt es doch auch viele kritische Stimmen, ob diese mit Steuergeldern finanzierte Hochzeit zeitgemäß ist. Aber grundsätzlich interessieren sich die Schweden für die Hochzeit und stehen hinter dem Königshaus. Sie freuen sich auf das Fest und die Möglichkeit, Schwedens Monarchie weltweit zu präsentieren – und gleichzeitig zu zeigen, wie schön Stockholm im Sommer ist.

Werden Sie die Hochzeit mit verfolgen? Wenn ja, wie?
Steinschaden: Selbst ich werde vor Ort sein, und dafür von Kalmar aus eine fünfstündige Reise antreten. Wenn man Monate lang mit der Hochzeitskollektion gearbeitet hat, dann will man einfach auch beim Event dabei sein! Bleibt nur zu hoffen, dass ich dann auch irgendwo einen Stehplatz bekomme, von dem aus ich etwas sehen kann … .

Bildmaterial über www.scandinaviandesigncenter.de
Bookmark and Share

Es ist wieder soweit: Ein neuer Monat, ein neues Kalenderblatt


Nun gilt wieder wie immer: Das aktuelle Kalenderblatt mit einem Klick öffnen, mittels rechter Maustaste herunter laden und der Systemsteuerung Ihres Computers als neuen Bildschirmhintergrund einsetzen.

Für alle Fußballfans: Zu WM wird es noch ein weiteres Kalenderblatt geben - zusammen mit einigen Bechern und Stickern.

Bookmark and Share