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20.3.12

Schreiben & Bauen - Der Nachlass von Hermann Muthesius im Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Vom 27. April bis 30. Juli 2012 präsentiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge den Nachlass des Berliner Architekten und Kulturreformers Hermann Muthesius (1861-1927).   Die Archivalien dienen als Zeugnisse der Lebensstationen und Werke des Werkbundmitbegründers Hermann Muthesius. Bisher unveröffentlichte Manuskripte zeigen sein Wirken als preußischer Staatsbeamter. Die Privatperson Hermann Muthesius wird durch Stimmen aus seiner Familie gegenwärtig.

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Hermann Muthesius arbeitete von 1887 bis 1891 als Architekt in Japan. Nach seiner Rückkehr nach Berlin trat er in den preußischen Staatsdienst ein und war ab 1896 für sieben Jahre technischer Attaché an der deutschen Botschaft in London. Anschließend reformierte er als Landesgewerberat das gewerbliche Schulwesen in Preußen. Gemeinsam mit anderen Werkbundmitgliedern suchte er nach einem neuen Verhältnis zwischen Kultur und Ökonomie. Als Architekt schuf er zahlreiche Landhausbauten.  

In der Ausstellung wird die evangelische Kirche in Tokio dokumentiert, die den Anfang seiner Entwicklung als Architekt im Historismus markiert. Sein eigenes Wohnhaus in Berlin-Nikolassee zeigt ihn als Wegbereiter der Moderne.  

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Schreiben und Bauen bestimmten das Schaffen von Hermann Muthesius. Rund 8000 erhaltene Briefe bilden den Schwerpunkt des Nachlasses. Sie sind der Beweis für seine Vernetzung mit den wichtigsten Akteuren der englischen und deutschen Reformkultur um 1900. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Briefwechsel mit Richard Riemerschmid, Mackay Hugh Baillie Scott, Charles Rennie Mackintosh und Großherzog Carl-Alexander von Sachsen-Weimar und Eisenach.  

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Der Nachlass von Hermann Muthesius hat seine eigene Geschichte. Die Dokumente gingen durch viele Hände. Das Material wird ständig bearbeitet. Auch die Lücken und Fehlstellen können viel erzählen. Der Nachlass ist nicht nur die Lebensspur eines Einzelnen. Er weist über die Person Hermann Muthesius hinaus und ist Teil des kulturellen Gedächtnisses.

Die Ausstellung bietet den Besuchern verschiedene thematische Zugänge zu Hermann Muthesius: seine Biografie, seine Vernetzung, sein Werk. Der Einblick in den Nachlass weckt den Forschergeist und lädt ein, den Spuren im Archiv zu folgen.




 

29.11.11

Brand New Germany: Deutschland präsentiert sich dem asiatischen Markt

Rund 150 deutsche Unternehmen sind seit Gestern auf Asiens führendem Design- und Markenforum Business of Design Week (BODW) und der Fachmesse Inno Design Tech Expo vertreten. Deutschland präsentiert sich in diesem Jahr als Partnerland der Veranstaltungen - und zwar unter dem Motto „Brand New Germany“. Vom 28. November bis zum 3. Dezember werden in zahlreichen Ausstellungen, Vorträgen und Workshops die vielen Facetten der deutschen Kreativ- und Designwirtschaft abgebildet. Deutsche Hochschulen, Unternehmen, Agenturen und Nachwuchsdesigner sind Teil dieses Designevents. „Ein solcher Partnerlandauftritt ist eine ganz besondere Gelegenheit, sich dem asiatischen Markt zu präsentieren. Die Ganzheitlichkeit des deutschen Auftritts, die Bündelung der deutschen Kreativität verleiht diesem Ereignis eine besondere Strahlkraft“, so Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung/German Design Council. Der Rat für Formgebung organisiert in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Designzentrum Berlin den deutschen Gastauftritt, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie steht und vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. Unter dem Motto „Brand New Germany“ wird es unterschiedliche Angebote für die Besucher der Fachmesse und der Designkonferenz geben. Weitere Infos gibt es hier.

23.8.11

Das Mediencafé trifft sich im August im Mojo

Hier noch gleich die nächste Einladung. Nächsten Donnerstag ist es schon wieder soweit: Das Mediencafé ist im Mojo zu Gast:

Liebe Caféfreunde,
wir haben es dieses Mal wohl etwas spannender gemacht, doch der sommerliche Stadtrundgang geht natürlich weiter. Nur einen Steinwurf vom letzten Treffpunkt, dem Blumenmarkt, entfernt wird nächste Woche Donnerstag neben Coffee2go Wohnzimmercharme mit Soulfood gereicht, im Café Mojo, Augustenburger Straße 2.
Wir freuen uns über Euer Kommen, auf alte und neue Gesichter, regen Austausch, interessante Gespräche, auf einen entspannten und informativen Abend am 25. August 2011 ab 20 Uhr im Mojo Soulfood Café.
Herzliche Grüße
Julia und Matthias

Donnerstags schon was vor?
Lerne die Stadt von seiner schönen Seite kennen, im Mediencafé.
Wir wollen Selbstständige, Agenturen und Angestellte der Osnabrücker Medienbranche miteinander vernetzen. Ein Treffen findet jeweils am letzten Donnerstag des Monats ab 20 Uhr an wechselnden Orten in und um Osnabrück statt.

22.8.11

Weltpremiere: Amphibischer Wohnwagen auf dem Caravan Salon

+++++ Bald ist es endlich soweit: Auf dem Caravan Salon in Düsseldort wird der Sealander erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. +++++

Davon haben viele geträumt: Mit dem Amphibien-Caravan „Sealander“ endet die Campingtour nicht am Seeufer, sondern kann mühelos auf dem Wasser fortgesetzt werden. Denn der innovative Schwimm-Caravan ist nicht nur als gezogener Wohnanhänger auf dem Land einsetzbar, sondern kann mittels Außenbordmotor auch eigenständig auf dem Wasser bewegt werden.

Beim Caravan Salon präsentiert das junge Unternehmen Sealander sein gleichnamiges Freizeitfahrzeug in einem Wasserbecken im Freigelände. Aufgrund der Verwendung eines emissionsarmen 5-PS-Elektromotors darf der Sealander auf vielen Binnengewässern bewegt werden. Der Motor bezieht den Strom dafür von einem Akkumulator, welcher auch für die Stromversorgung des Innenraums genutzt und während der Fahrt mittels Ladekabel durch das Zugfahrzeug bequem aufgeladen werden kann. Eindeutig ein Plus: Weder zum Ziehen mit einem PKW, noch für die Fahrt auf dem Wasser, benötigen Sealander-Piloten einen Zusatzführerschein. Es genügt in beiden Fällen ein Führerschein der Klasse B.

Bei der Produktentwicklung und der Gestaltung des Schwimm-Caravans stand die Lösung konstruktiver und technischer Herausforderungen, sowie die Erfüllung der notwendigen Zulassungskriterien im Mittelpunkt. „Nach fast zwei Jahren Entwicklung mit erfahrenen Partnern ist nun ein erster Prototyp fertig gesthttp://www.blogger.com/img/blank.gifellt und die Serienfertigung hier in Deutschland ist in Vorbereitung“, erklärt der Industriedesigner und Jungunternehmer Daniel Straub. Das innovative Konzept überzeugt neben der sorgfältigen Verarbeitung und der Verwendung hochwertiger Materialien besonders durch seine dynamische, eigenständige Gestaltung.

Der Caravan Salon Düsseldorf 2011 ist von Samstag, 27. August, bis Sonntag, 4. September 2011, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für Fachbesucher und Medienvertreter ist die Messe bereits am Freitag, 26. August, geöffnet. Die Tageskarte kostet für Erwachsene 13 Euro, das Zwei-Tages-Ticket 20 Euro. Kinder, Schüler, Studenten und Caravan Salon Club-Mitglieder zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis. Weitere Infos gibt es hier.


11.5.11

34. Internationale Museumstag: Was ist los in Osnabrück

Am 15. Mai begehen Museen in aller Welt bereits zum 34. Mal den Internationalen Museumstag. Das diesjährige Motto lautet „Museen, unser Gedächtnis!“

Das Felix-Nussbaum-Haus und das Kulturgeschichtliche Museum öffnen ihre Pforten, um sich kurz nach der Wiedereröffnung mit neuen Angeboten zu präsentieren: Um 12 und 14 Uhr und 16 Uhr werden Themenführungen in der Sonderausstellung „Würde und Anmut“ angeboten - eine Begegnung mit Kunstwerken von Albrecht Dürer, Felix Nussbaum, Sigalit Landau, Roswitha Hecke, Arnulf Rainer, Adi Nes und Tal Shochat. Das Kurzführungsformat „Shortcuts“ macht die Gäste um 11, 13, 15 und 17 Uhr auf die außergewöhnlichsten Objekte und Sammlungsbestände des Museums aufmerksam und animiert zum Wiederkommen.
In der „Bauhütte“ werden – nicht nur – Kinder und Jugendliche in die Baukunst des Mittelalters eingeführt. Das Werkstattprogramm ist Teil der Ausstellung „In die Wüste gebaut – 1000 Jahre Stiftskirche St. Johann“. Diese Ausstellung wurde gemeinsam mit Studierenden der Universität Osnabrück erarbeitet. Schließlich lädt die „Klangfeier“ Museumsgäste ab 15 Uhr zum gemeinsamen Singen im gesamten Museum ein. Das Mitmach-Event wird zusammen mit der Kunsthalle Dominikanerkirche und der Hochschule Osnabrück veranstaltet.

Im Museum am Schölerberg wird um 10 und 15 Uhr ein geführter Rundgang durch das ansonsten für die Öffentlichkeit nicht zugängliche naturkundliche Magazin angeboten.
Außerdem werden zwei kleinere - entsprechend gestaltete - Vitrinen im Schaubereich einen Eindruck von den Sammlungsbeständen eines Naturkundemuseums vermitteln („Schätze aus dem Magazin“). Die geologischen und biologischen Sammlungen des Museums am Schölerberg dokumentieren die naturhistorische Vergangenheit der Osnabrücker Region. Sie sind wichtiges Zeitzeugnis aus Umwelt und Natur und somit gleichbedeutend mit dem kulturellen Erbe in Form historischer Samm-lungsgüter. Die Sammlungen sind eng verknüpft mit der Vereinsgeschichte des Naturkundlichen Vereins Osnabrück, aber auch mit herausragenden Persönlichkeiten aus Osnabrück und Umgebung, die sich für den Natur- und Landschaftsschutz eingesetzt und einen erheblichen Beitrag zu Erforschung der Region geleistet haben. Es handelt sich um ein vorwiegend regionales biologisches und geologisches Archiv, das den Zustand der Natur als Zeitgeschehen widerspiegelt. Die Daten und Erkenntnisse werden Forschungsinstitutionen, Behörden und interes-sierten Privatpersonen zur Verfügung gestellt.

"Planet M“ - so der Gesamttitel der diesjährigen Ausstellungen des European Media Art Festivals (EMAF), die alle in internationalen Kooperationen mit verschiedenen Kunstinstitutionen entstanden sind. Für „Moving Stories“ haben sechs Organisationen aus unterschiedlichen Ländern je eine mediale Installation ausgewählt, die auf dem EMAF in der Kunsthalle Dominikanerkirche präsentiert wird. Für das EMAF hat die renommierte Künstlerin Candice Breitz als Beitrag zu „Moving Stories“ eine neue Arbeit geschaffen, die sich mit Kinderdarstellungen im Bollywood-Film beschäftigt. Ein weiteres internationales Projekt ist „Transit - European Young Talents Forum“, das in der Ausstellung im Rahmen des Media Campus 16 Arbeiten von Studierenden europäischer Kunsthochschulen präsentiert. In Zusammenarbeit mit dem Festival Vidéoformes in Clermont-Ferrand und dem Kunsthaus FLACC workspace in Genk fördert das EMAF auf diese Weise junge Talente aus sechs europäischen Ländern. Zum EMAF-Länder-Special „Japanese Media Art Now“ werden in der Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Japan Media Art Festival zwei aktuelle Installationen international bekannter japanischer Künstler präsentiert. Um 16 Uhr findet eine Führung durch die Kunsthalle statt.

Ab 15 Uhr sind Besucher der Kunsthalle und weiterer Ausstellungshäuser zum gemeinsamen Singen eingeladen. Zunächst in der Kunsthalle Dominikanerkirche um 15 Uhr und anschließend im Kulturgeschichtlichen Museum und im Felix-Nussbaum-Haus wird gemeinsam mit dem Chor und einigen Instrumentalisten der Hochschule Osnabrück „getönt“ und „gelauscht“.


Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum findet um 14 und 16 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung „Von der Sachsenburg nach Sachsenhausen. Bilder aus dem Fotoalbum eines KZ-Kommandanten“ sowie um 15 und 17 Uhr eine Führung durch die Dauerausstellung „Unabhängigkeit – Toleranz – Humor. Erich Maria Remarque (1898–1970)“ statt. Im Anschluss an die Führungen durch die neu gestaltete Dauerausstellung besteht Gelegenheit zur Besichtigung des Remarque-Archivs.

Mit Handwerk wird Tradition und bewährte Qualität verbunden. Beides können Besucher auf dem 5. „Historischen Handwerkermarkt“ des Museums Industriekultur live erleben. In diesem Jahr werden von 11 bis 18 Uhr circa 35 Handwerker ihre Arbeit rund um den ehemaligen Pferdestall am Süberweg 50a vorstellen. Eine interessante Präsentation von unterschiedlichen Handwerkskünsten und eine gute Marktstimmung mit vielen Mitmachangeboten für Kinder erwarten die Besucher. Hier besteht die Möglichkeit Handwerk zu erleben, selbst kreativ zu werden und alte Handwerkstechniken neu zu entdecken. Außerdem gibt es ein musikalisches Programm für Kinder und Erwachsene. Darüber hinaus bieten die Osnabrücker Dampflokfreunde und das Museum für feldspurige Industriebahnen Fahrten mit historischen Zügen an. Eine kleine Gastronomie ergänzt den Markt.

Im Museum Industriekultur wird von 10 bis 18 Uhr die Sonderausstellung „Dufte Bohne – Vom Kaffee machen in Osnabrück“ gezeigt. Die Ausstellung nimmt den Besucher, der sich für die Bohne interessiert, mit auf eine spannende und erkenntnisreiche Reise in die Welt des Kaffees.

In der Domschatzkammer/Diözesanmuseum wird unter dem Titel „Memoria – vom Wunsch, der Nachwelt in Erinnerung zu bleiben" an Werken der Goldschmiedekunst, Malerei und des Schrifttums gezeigt, mit welchen Mitteln und Vorstellungen das Bedürfnis, über den Tod hinaus im Andenken der Menschen zu bleiben, durch Jahrhunderte hindurch erfolgreich verwirklicht worden ist.
Unter dem Titel „Typisch Bischof“ zeigt das Diözesanmuseum in einer Sonderausstellung, inwieweit Bischof Detmar von Osnabrück, der im Jahr 1011 das Stift St. Johann und damit die Keimzelle der Osnabrücker Neustadt gründete, die Gepflogenheiten seiner Zeit aufgriff. Denn die Gründung einer klösterlichen Gemeinschaft gehörte zu den Erwartungen an die Bischöfe jener Zeit. Schließlich wird der Bogen zu Bischof Benno II. ins ausgehende 11. Jahrhundert geschlagen und dabei thematisiert, warum Benno den Osnabrückern bis heute viel nachdrücklicher in Erinnerung geblieben ist als der von der historischen Forschung ebenfalls zu den bedeutendsten Osnabrücker Bischöfen gezählte Detmar. Um 13 und 15 Uhr finden Sonderführungen durch die Ausstellungen statt.

Alle Ausstellungshäuser sind von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Bildmaterial: Stadt Osnabrück, Felix-Nussbaum-Haus: © Hermann Pentermann

Ausstellung im Lokal in HH: do it green

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Ab morgen, den 12. Mai findet im Lokal in Hamburg die Ausstellung “do it green” – Ausstellung zur Natur der Dinge statt. Das ist die Chance, sich vier Tage lang grünes Design aus nächster Nähe anzusehen und auf dem Designmarkt auch zu kaufen. Mit von der Partie sind unter anderem Gudstav, Maidesign, Anne Grön, Zum Heimathafen, Ann.Meer, Catmade und Blowup Press. Wer sich für Alternativen zu Massenware und CO. interessiert und mehr über nachhaltige Konzepte erfahren möchte, ist bei “do it green” genau richtig.

do it green – Ausstellung zur Natur der Dinge
12. bis 15. Mai 2011
LOKAL Hamburg
Max-Brauer-Allee 207

Mehr Infos, beispielsweise das Rahmenprogramm, gibts hier.

4.4.11

Jung & Gut: Der Design Gipfel beitetn jungen Kreativen eine Plattform


Ob Mode, Accessoires, Schmuck, Illustrationen, Produkt- oder Grafikdesign der Design Gipfel bietet seinen Besuchern am kommenden Wochenende wieder einen bunten Mix oftmals limitierter Designstücke, die es in keimem Laden zu kaufen gibt. Der Design Gipfel startet in der Mensa 2 am Coesfelder Kreuz und ist von 12 bis 22 Uhr am Sams-tag und von 10 bis 20 Uhr am Sonntag geöffnet. Weitere Infos gibt es hier.

17.2.11

Was haben Kronleucher, Reklame für Möbel und der Henri Cartier-Bresson gemeinsam?


Sie sind Thema einer Ausstellung des Museums für Gestaltung in Zürich. Den Anfang macht noch bis zum 27.3.2011 die Ausstellung: Kronleuchter – Juwelen des Lichts.

Ob aus Bergkristall, Glas oder Kunststoff – kaum ein anderes Gestaltungsthema hat über die Jahrhunderte hinweg eine so facettenreiche und fantasievolle Entwicklung erlebt wie der Kron-leuchter. Das Herstellen eines Kronleuchters verbindet seit jeher die unterschiedlichsten Hand-werkskünste mit neuester Technologie. In ihm vereinen sich Gebrauchswert und Schmuck, Symbol und Luxus mit gestalterischer und künstlerischer Experimentierfreude.
Kronleuchter, je nach Sprachgebiet auch Krone, Luster oder Lüster genannt, gab es schon im Mittelalter. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. machte sie zu einem Muss in den Herrscherhäusern des 17. Jahrhunderts, und die in ihm verborgene Symbolik erhob den Kronleuchter zum fürstli-chen Statussymbol. Vermögen wurden ausgegeben für die «aus mehreren Armen bestehenden Leuchter, welche an einer Schnur in der Mitte eines Zimmers hänget, von der Ähnlichkeit mit einer Krone», wie das Objekt der Begierde in der Oeconomischen Encyclopädie (1773-1858) von Johann Georg Krünitz beschrieben wird. Friedrich der Grosse schwärmte für die Lüster und kaufte in Frankreich en masse Vorlagen für seine eigenen Kunsthandwerker.

Mit der Industrialisierung wurde aus den exklusiven Kunstwerken Massenware. Die Erfindung der Glühbirne und der Einzug des Kronleuchters en miniature in die bürgerlichen Wohnstuben degradierten ihn zur Dekoration. Heute hängt der Kronleuchter nicht mehr allein in Räumlichkei-ten der Macht, des Luxus oder der Kultur, sondern gleichermassen im Bioladen und im Nacht-club, im Schaufenster oder im Friseurladen. Architekten setzen ihn als Kontrapunkt gegenüber reduziertem Design und verstehen ihn als Teil ihrer Raumkonzepte. Selbst in den Küchen Wohngemeinschaften erstrahlt sein Glanz – das einst antibürgerliche Konzept der Glühbirne am Elektrokabel hat scheinbar auf allen Ebenen ausgedient.

Der Kronleuchter war und ist immer wieder Ausdruck des Zeitgeists, heute genauso wie vor 300 Jahren. Die ausgewählten Exponate beleuchten erstmals die stilbildende Entwicklung des Kron-leuchters vom Öllämpchen bis zur Leuchtdiode, vom böhmischen Barockluster zu Philippe Starcks extravagantem Chandelier für Baccarat. Eine Entwurfszeichnung aus der Werkstatt des Giovanni Battista Metellino für einen Kronleuchter mit Bergkristallbehang aus dem Jahr 1720 findet sich ebenso in der Ausstellung wie die zeitgenössische Umsetzung eines Kronleuchterde-tails des Berliner Künstlers Martin von Ostrowski im Schloss Sanssouci. Lichtdesigner wie Ingo Maurer experimentieren mit dem Material, und die künstlerischen Positionen des Kaliforniers Jason Rhoades.

Fotonachweis: Kronleuchter Marmorsaal Sanssouci schwarzweiss © Martin von Ostrowski, Berlin,
Ingo Maurer, Porca Miseria!, Photo: Tom Vack, München © Ingo Maurer GmbH, München
Philippe Starck für Baccarat, Zénith, 2003; Schwarzer Kristall und Baccarat, Solstice Comète, 2010; Kristall © Baccarat


Reklame für Möbel – Das Archiv der Embru-Werke (9.3.–3.4.2011)
Der Möbelhersteller Embru blickt auf eine reiche Geschichte zurück und verfügt dem-entsprechend über ein umfangreiches Archiv. Die dort aufbewahrten Objekte sind für die Schweizer Designgeschichte, insbesondere für die Zeit der Moderne von 1930 bis 1940, von unschätzbarem Wert. Im Firmenarchiv finden sich Vintageabzüge einfluss-reicher Fotografen wie Hans Finsler oder Michael Wolgensinger, aber auch handretu-schierte Druckvorlagen und Prospekte, die der Grafiker Pierre Gauchat für die Präsen-tation der Möbel von Marcel Breuer, Werner Max Moser, Flora Steiger- Crawford oder von Le Corbusiers Liege LC4 entwarf. Die Embru-Werke haben sich entschlossen, viele dieser bedeutenden Dokumente dem Museum für Gestaltung Zürich als Schen-kung zu überlassen. Die Ausstellung zeigt diese Objekte zusammen mit den entspre-chenden Möbeln aus der Designsammlung. Dank der grosszügigen Schenkung von Embru lassen sich somit Möbel- und Werbegeschichten von den ersten Entwürfen bis hin zum fertigen Katalog nachzeichnen.
Fotonachweis: Foto: Hans Finsler, Retusche: Pierre Gauchat, Museum für Gestaltung Zürich, Grafiksammlung, Schenkung Embru-WerkeAG, Rüti


Henri Cartier-Bresson (8.4.–24.7.2011)
Henri Cartier-Bresson (1908–2004) ist einer der einflussreichsten und am meisten be-wunderten Fotografen der Geschichte. Bereits seine ersten Werke aus den frühen 1930er Jahren bestechen durch einmalige Qualitäten – in der Komposition, dem Bild-ausschnitt und der Dramaturgie.

Wie keinem anderen gelang es Cartier-Bresson, mit seiner Kamera entscheidende Momente festzuhalten. Zusammen mit befreundeten Fotografen gründete er 1947 die Agentur Magnum, die die Rechte der Fotografen an ihren Bildern vertritt. Als Fotore-porter und -künstler prägte Cartier- Bresson in den folgenden Jahrzehnten Magazine wie „Du“ oder „Life“.

Grosse Reportagen führten ihn als einen der ersten westlichen Reporter in die Sowjet-union, nach Indien, Indonesien und China. Sein Werk hat nicht nur Referenzcharakter für den Bildjournalismus des 20. Jahrhunderts, sondern für Ästhetik und Ethik der Fo-tografie überhaupt. Die Retrospektive vereint erstmals in der Schweiz rund 300 Foto-grafien mit seinen Filmen und den wesentlichen Publikationen. In Zusammenarbeit mit der Fondation Henri Cartier Bresson und Magnum Photos / Paris.
Fotonachweis: © Henri Cartier-Bresson/Magnum Photos

Weitere Informationen zu den Ausstellungen finden Sie hier.

14.2.11

Kosmos Rudolf Steiner

Wohl kaum eine zweite Stadt in Deutschland ist so stark vom Gedankengut Rudolf Steiners geprägt wie Stuttgart: Hier hielt der ebenso einflussreiche wie umstrittene Begründer der Anthroposophie 1904 seinen ersten Vortrag, hier gründete er 1919 auf der Uhlandshöhe die erste Waldorfschule. Eine Vielzahl anthroposophischer Einrichtungen prägt seither die Identität der Stadt mit. Am 27. Februar 2011 jährt sich der 150. Geburtstag von Rudolf Steiner. Grund genug, dem »Kosmos Rudolf Steiner« gemeinsam mit dem Vitra Design Museum und dem Kunstmuseum Wolfsburg in einer umfangreichen Sonderschau nachzugehen.

Auf rund 2.000 Quadratmetern macht die bislang größte Sonderausstellung des Kunstmuseum Stuttgart vom 5. Februar bis zum 22. Mai 2011 erstmals die kulturgeschichtliche Bedeutung Steiners und dessen Einfluss auf die zeitgenössische Kunst umfassend sichtbar. Das Kunstmuseum möchte mit der Gesamtschau Forum für eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema sein, weswegen »Kosmos Rudolf Steiner" von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm begleitet wird. Um der Bedeutung Steiners für Stuttgart gerecht zu werden, legt das Kunstmuseum in Ergänzung der beiden Ausstellungskataloge die Publikation »Rudolf Steiner in Stuttgart« vor.

In 300 Büchern und mehreren Tausend Vorträgen äußerte sich Steiner zu allen wichtigen Lebensbereichen. Die Reformierung von Pädagogik, Ernährung, Landwirtschaft, Medizin, Technik, Theologie aber auch der politischen Gesellschaftsordnung war ihm ein dringendes Anliegen. Kunst und Architektur widmete er sich seit 1910 intensiver; sie stellten für ihn die entscheidenden Bereiche dar, um seine neue Sichtweise für jeden erfahrbar zu machen. Steiner suchte den Kontakt mit Künstlern, und viele waren in jener Zeit von seinem Gesamtkunstwerkgedanken fasziniert oder suchten wie Wassily Kandinsky ebenfalls das ›Geistige in der Kunst‹. Für die moderne Architektur sollte der zweite Bau des Goetheanums (1928), der erste Monumentalbau aus Beton, eine einflussreiche Vorbildfunktion bekommen. Aus den vielen markanten Ausstattungsstücken ziehen bis heute auch nichtanthroposophische Designer Anregungen.

Anhand historischer Dokumente, Möbel, Filme und Architekturmodelle macht der vom Vitra Design Museum konzipierte Ausstellungsteil deutlich, wie umfassend der Steinersche Ansatz gewirkt hat, und dass sich sein ganzheitliches Denken gerade heute in vielen gesellschaftlichen Bereichen wiederfindet. Ein Großteil der Leihgaben stammt aus dem Rudolf Steiner Archiv in Dornach sowie der Kunstsammlung Goetheanum, die die Vorbereitung der Ausstellung durch Recherchen maßgeblich unterstützt haben. Die bekannten Wandtafeln von Rudolf Steiner, mit denen er seine Vorträge illustrierte, werden ebenfalls in einer repräsentativen Auswahl gezeigt. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

Bildmaterial: Kunstmuseum Stuttgart

Auftraggeber neu gewinnen und halten - Vortrag zum Thema Akquisition

Werbung in eigener Sache ist für viele Designer/-innen ein lästiges Thema, steht für sie doch das Gestalten, nicht das Verkaufen von Design im Fokus. Ob Berufseinsteiger oder Professional: Aufträge müssen durch persönlichen Einsatz akquiriert werden, um Vertrauen zu gewinnen. Eine sinnvolle Akquisitionsstrategie hat – professionell betrieben – gute Erfolgschancen. Lutz Hackenberg gibt dazu praxisbezogene Tipps und Argumentationshilfen und erläutert, wie neue Kunden erfolgreich gewonnen und ehemalige Kunden wieder gewonnen werden.

Lutz Hackenberg ist Kommunikationsdesigner, begründete 1976 die Allianz deutscher Designer (AGD) und war viele Jahre Vorsitzender sowie geschäftsführender Vorstand. Die berufswirtschaftliche Beratung ist sein Spezialgebiet, insbesondere Fragen des Urheber- und Vertragsrechts sowie Fragen zur Kalkulation und Vergütung von Designleistungen.

Hier alle Infos im Überblick:
Datum: Donnerstag, 17. Februar 2011, Einlass ab 18:30, Beginn 19:00 Uhr
Kosten: 5 Euro für Mitglieder des IDZ, Create Berlin, Rat für Formgebung und Studierende, 12 Euro für Gäste
Veranstaltungsort: "IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e. V.", Reinhardtstraße 52, 10117 Berlin
Um Anmeldung wird gebeten
Weitere Infos gibt es hier.

Giulio Cappellini – Design's Dream

Giulio Cappellini ist ein Mailänder Architekt. Seit 1979 arbeitet er mit der typischen Neugier von jemandem, der sich laufend weiterentwickelt. Er hat seine eigene Interpretation von zeitgenössischem Design deutlich gemacht, sowohl mit seiner eigenen Marke als auch als Kreativdirektor von anderen Firmen. Sein ambitioniertes Projekt aber ist seine Firma: Er hat die Marke Cappellini zu einem der wichtigsten Trendsetter der Welt entwickelt. Außerdem unterrichtet er Architektur an der Domus Academy in Mailand und an anderen wichtigen Universitäten von Montreal bis Valencia.

Am Dienstag, 15. Februar 2011, kommt Cappellini nach Berlin. Um 19 Uhr hält er bei designtransfer, Universität der Künste Berlin, Einsteinufer 43 - 53 in 10587 Berlin einen Vortrag in englischer Sprache.

Licht aus, Spot an: Parkleuchten im Grugapark

Zehntausende von Lämpchen, unzählige Leuchtkörper und stimmungsvolle Projektionen verwandeln die Bäume, Sträucher, Wiesen und Wege im Grugapark Essen ab Freitag, 18. Februar in eine romantische Lichtkulisse. Bis 20. März erstrahlt der Park allabendlich in mystischem Glanz. Organisiert und durchgeführt wird das Parlkeuchten von den Illuminationsexperten Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif der F & H Event Company aus Unna. Der Grugapark Essen ging übrigens aus der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung 1929 hervor und gehört mit seinen 700.000 qm zu den größten und attraktivsten Freizeitparks Europas.

Hier das Wichtigstes zusammengefasst:
Parkleuchten, 18. Februar bis 20. März
täglich von 17 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr (Kassenschluss jeweils eine Stunde vorher)
Eintrittspreise: Erwachsene: 5 € ; Kinder: 2 €

Weitere Infos gibt es hier.

9.2.11

DesignDasein KinderundDesign


Nach der Neuerfindung des Thonet-Klassikers mit seinem Stuhl-Entwurf „404” gilt das Interesse des Münchner Designers Stefan Diez heute dem Kind und seinem Bedürfnis an Design. Dazu wird er im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Design Dasein” zusammen mit Ehefrau Saskia und dem Designjournalisten Thomas Edelmann im MGK Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg referieren. Es geht um die Rolle von Kindern als Bildungsadressaten für und Konsumenten von Design, um die Frage „Wie viel Gestaltungskompetenz braucht das Kind?” Die Moderation dieser Kooperationsveranstaltung zwischen MGK und hamburgunddesign° übernehmen Nils Jockel und Dr. Babette Peters. Die Veranstaltung ist Auftakt zur Museums-Ausstellung „Farbe, Form, Orangensaft”, die anhand des gleichnamigen Kinderbuchs 69 besondere Gegenstände und ihre Gestaltung in Illustrationen und Originalen vorstellt.

MGK Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz 1, 20099 Hamburg,
17. Februar 2011, 19 Uhr
Weitere Infos gibt es hier.

Bildmaterial: MGK

27.1.11

Made in USA — Design von Albrecht Graf Goertz

Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe geben noch bis zum 27. März 2011 50 Exponate Einblick in die Arbeit des Industriedesigners Albrecht Graf Goertz (1914-2006), der vor allem durch die Gestaltung des BMW 507 bekannt wurde. 1936 wanderte Goertz in die USA aus und lernte dort das kommerziell ausgerichtete Design der Amerikaner kennen. Er arbeitete kurz bei dem berühmten Industriedesigner Raymond Loewy, bevor er sich in New York selbstständig machte und internationale Aufträge annahm. Er gestaltete verschiedene Produkte, von der Starmix Küchenmaschine bis hin zu Montblanc Füllfederhaltern. In der Ausstellung „Made in USA – Design von Albrecht Graf Goertz“ wird ein Einblick in die Arbeitsweise des Designers gegeben und die Komplexität seines Schaffens in einer umfassenden Werkschau präsentiert. Als besonderes Highlight wird ein originaler BMW 507 während der Ausstellung in der Eingangshalle des Museums zu sehen sein.

Weitere Infos gibt es hier.

Ebenfalls sehenswert: Die Ausstellung "Ideen sitzen. 50 Jahre Stuhldesign"
Darüber hinaus widmet das Museum noch bis zum 13. März 2011 dem Sitzdesign von 1960 bis in die Gegenwart erstmals eine große Ausstellung. „Ideen sitzen. 50 Jahre Stuhldesign“ gibt mit 100 herausragenden Exponaten aus der hochkarätigen Sammlung des MKG einen Einblick in verschiedenste gestalterische Ansätze und Motivationen aus fünf bewegten Jahrzehnten. Im Mittelpunkt steht der Stuhl als Zeitzeuge, etwa als Ausdruck einer Utopie oder als Instrument politischen Protests, als Reaktion auf ökologische Veränderungen oder als kühle Geschäftsidee, als Experiment mit neuesten Technologien oder als skulpturales Kunstwerk, in dem der Stuhl – losgelöst von seiner Funktion – gerade noch als Inspirationsquelle erkennbar ist. Stühle gelten als die Visitenkarte eines jeden Designers. Sie besitzen eine höhere visuelle Attraktivität als Tische, Schränke, Sofas oder Küchenmöbel und stehen exemplarisch für das zunehmende Aufbrechen der Grenzen zwischen Kunst und Design.

Infos zu dieser Ausstellung gibt es hier.

Bildmaterial: MKG, useum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

25.1.11

Auf nach Hamburg ins Lokal: hier gibt es Selbstgemachtes, Musik, Kaffee & Kuchen

In der Max-Brauer-Allee in Hamburg entwickelt sich das "ungekannte konsumkulturhaus LOKAL" seit dem vergangenen Sommer zu einer Plattform für das Designnetzwerk "Strich & Faden" sowie weitere Interessierte sowie ihre Künste und Gewerke. Das aktuelle Programmangebot reicht von Verkaufsausstellungen (Mode, Kunst, Schmuck, Möbel, etc.), über unterschiedliche Workshops bis hin zu der Möglichkeit die Stadtvilla komplett mit Garten, raumteilweise oder in Rahmen von Lokal-Veranstaltungen zu mieten. Hier sind die Termine für die nächsten Aktionen:

Zart, zerbrechlich und wunderschön
Am kommenden Sonntag können Interessierte eigene Porzellan-Schmuckstücke gestallten. Dazu kann gerne das eigene Porzellan mit gebracht werden.
Teilnahmegebühr 3-10 Euro/Person.
Weitere Infos gibt es bei stella(at)lokal-hamburg.de.


Jeden 1. Montag im Monat: strich & faden - das Netzwerktreffen hier laufen die Fäden zusammen!
Made in Germany? Gesprächs-Stoffe ausbreiten? Netzwerke entwerfen? Ressourcen austauschen? textiles petzen? Unterm Strich geht es um den Faden... Das Lokal möchte allen interessierten Gestalter(inne)n der Hamburger Modeszene (Textile; Texter) ein Forum bieten.
Der Mode-Stammtisch findet jeden 1. Montag des Monats ab 20.00 Uhr im LOKAL statt.

Strickklub
Am 9. Februar ab 19 Uhr sind Strick- und Häkelsüchtigen und alle, die es werden wollen herzlich zum gemeinsamen Handarbeiten eingeladen. Ob Anfänger oder Profi spielt dabei keine Rolle! Die Strickklub-Anhänger wollen zusammen kreativ sein, sich gegenseitig Tipps geben und rund ums Thema stricken und häkeln austauschen. Also packt die Nadeln ein und kommt vorbei!
Weitere Infos gibt es hier.

Bildmaterial: LOKAL, Hamburg

24.1.11

Erster Ignite-Abend des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes in Hannover

In der niedersächsischen Landeshauptstadt startet am 09.02.2011 ein Ignite-Abend: Fünf Minuten und 20 Folien, die automatisch im 15-Sekundentakt wechseln - diese Vorgaben müssen eingehalten werden. Eine echte Herausforderung, die aber auch Spaß macht. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Regionalbüro des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, hannoverimpuls und dem Coworking-Space Hannover veranstaltet.

Gesucht werden dafür Netzwerker aus allen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Technik- und Wissenschaftsbegeisterte, Unternehmer, Freidenker oder einfach nur Neugierige, die den Mut haben ihre Ideen vor Publikum zu präsentieren. Bereits angefragt sind die niedersächsischen Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs "Kultur- und Kreativpiloten Deutschland" im Rahmen dieses besonderen Vortragsformates ihre Ideen und Projekte vorzustellen.
Mehr zum Vortrags-Format ignite gibt es hier.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung wird erbeten per E-mail unter: info@coworking-space-hannover.de.

Termin:
9. Februar, ab 19.00 Uhr

Ort:
Lichthof/ hannoverimpuls
im Technologie-Centrum-Hannover
Vahrenwalder Straße 7
30165 Hannover

Niedersachsen: "Mit Kreativität lässt sich Geld verdienen"

Die ExistenzgründungsAgentur für Frauen (EFA) und die Wirtschaftsförderung Oldenburg laden am 26.01.2011 in Oldenburg zum Treffpunkt Kreativwirtschaft ein. Unter dem Motto "Mit Kreativität lässt sich Geld verdienen" präsentieren 11 Frauen aus 11 Teilbranchen der Kreativwirtschaft ihre Erfolgsgeschichte.
Darüber hinaus werden Beratungs- und Unterstützungsangebote für kreative Frauen vorgestellt und es gibt Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Tania Breyer, Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Bremen und Niedersachsen, beteiligt sich an der Diskussion und steht für Fragen bereit.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen werden erbeten bis Montag, 24. Januar, unter Telefon (0441) 235-2016 oder per E-Mail an: efa@stadt-oldenburg.de.

Termin:
26. Januar 2011, 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Ort:
"quARTier"
Bleicherstr. 10
26122 Oldenburg

26.11.10

Gut Böckel: Weihnachten im Stall


Wer exclusive oder originelle, kleine oder größere Weihnachtsgeschenke sucht, der wird dieses Wochenende vielleicht auf Gut Böckel fündig: Aufwendig dekorierte Ausstellungsräume in Schloss und Scheunen machen dabei die ganz besondere Atmosphäre dieses Weihnachtsmarktes aus. Ein weißes Höhenfeuerwerk, Laternenumzüge mit Kindern, Musik in der Schlosskapelle und der Auftritt schottischer Dudelsackpfeifer komplettieren das Angebot.

Öffnungszeiten und Preise
Freitag, 26. November: 11.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 27. November: 11.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 28. November: 11.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt: 10,– Euro (Kinder unter 12 Jahren frei)

Das vollständige Programm gibt es hier.


Bildmaterial: Gut Böckel

4.11.10

TrendMafia Designermarkt (Indoor) – 6.+7. November 2010

Am Wochenende lädt Trendmafia wieder zum Shoppen, Staunen, Chillen und Genießen in das nüchterne Ambiente Weddingscher Architektur eines ehemaligen Supermarktes im Brunnenviertel in der Brunnenstr. 64 ein.
50 Aussteller aus Berlin und aus dem gesamten Bundesgebiet verkaufen ihre selbst entworfenen und selbst produzierten Erzeugnisse in Kleinstauflage aus den Bereichen Mode, Design, Schmuck, Fotografie, Kunst und Accessoires. Der Eintritt ist frei.
Besucher können entdecken, dass geschredderte Shirts elegant, Lampen auch mal aus Eierschalen und schiefe Mützen ein Bekenntnis zur Individualität sein können, moderner Schmuck einzigartig und doch bezahlbar und handgefertigte Keramik auch alltagstauglich sein kann, buntes Papier sich zu Schmetterlingen formen kann und schicke Taschen auch mal aus Werbebannern gemacht sein können. Die Gäste erwartet zudem ein kleines Angebot von Kuchen und frisch zubereiteten Kaffeespezialitäten, aber auch ein herzhafter Imbiss vom Grill. Zudem können es sich die Erwachsenen bei kostenlosen Entspannungsmassagen gut gehen lassen

Samstag, 6. November 2010, 13 bis 20 Uhr
Sonntag, 7. November 2010, 12 bis 18 Uhr
- Im Dezember jeden Sa.+So. jeweils 13 bis 20 Uhr -
Brunnenviertel, Brunnenstr. 64, Berlin-Mitte (Wedding)
am U-Bahnhof Bernauer Str. bzw. Voltastraße

Alle Details und alle Aussteller gibt es hier.

6.10.10

Die Landesgartenschau - der Schlussakkord


Im Herbst leuchten die Farben besonders intensiv – das gilt natürlich auch für Schloss Ippenburg, das von Viktoria von dem Bussche geschaffene Gartenparadies – noch 11 Tage ist es Landesgarten- schaustandort. Während des Gartenfestivals „Schlussakkords“ vom 14. bis 17. Oktober präsentieren Aussteller Pflanzen, Gartenaccessoires und exklusives Design unter dem Motto „Ein letztes Mal!“ – jedenfalls während der Landesgartenschau, denn 2011 geht es mit den Ippenburger Gartenfestivals weiter.

Hier, auf Ippenburg, findet man auch während des 13. und letzten Festivals alles, was das Gärtnerherz begehrt. Wer mag, kann durch die Gärten flanieren, kulinarische Köstlichkeiten probieren, die ersten Geschenke für das Weihnachtsfest einkaufen oder einfach Licht und Fülle des goldenen Oktobers in den Heckenkabinetten oder dem Küchengarten genießen.

Übrigens - die Dauer- und die Festivalaussteller möchten am Ende der Landesgartenschau, am Abend des 17. Oktober, nur mit „kleinem Gepäck“ abreisen: Daher startet bereits am Sonntag, dem 10.10. um 10 Uhr 10 der „Festival-Sale“.
Bis zum Sonntag, 17. 10. um 17 Uhr 17 können die Besucher originelle, kuriose, schöne und nützliche Dinge für Heim und Garten verführerisch günstig beim Schlussverkauf der Aussteller erwerben.

Fotos: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH