Die Jury hat entschieden: 25 Gewinner im Bereich Produktdesign und 24 Gewinner im Bereich Kommunikationsdesign werden 2011 mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Der Gestalter und Typograf Prof. Dr. h.c. Erik Spiekermann erhält in diesem Jahr den Designpreis Persönlichkeit. Die fünf Finalisten um den Nachwuchs-Designpreis müssen noch bis zum 11. Februar 2011 warten, bis sie erfahren, wer von ihnen die dotierte Auszeichnung erhält. Bereits zum 41sten Mal lobt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie den Designpreis aus. Auch in diesem Jahr kann der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland einen Teilnehmerrekord vermelden: Über 1.500 Produkte wurden für den Wettbewerb angemeldet – das sind 25 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. „Die positive Resonanz, die wir von Seiten der Wirtschaft auf den Designpreis erhalten, zeigt die hohe Bedeutung, die der offizielle Designpreis der Bundesrepublik Deutschland für Unternehmen und Designer hat“, erklärt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung / German Design Council, der für die Ausrichtung des Wettbewerbs verantwortlich ist. Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen eines öffentlichen Festaktes am 11. Februar 2011 verliehen.
Mehr Infos gibt es hier.
26.10.10
Noch nicht angemeldet? Jetzt wird es Zeit! Face to Face: 10 Jahre, 10 Nationen
»In dialogue we trust!« heißt es, wenn Face to Face zum zehnten Mal Designverantwortliche aus Unternehmen und deren Gestalter gemeinsam auf das Podium im Reithaus Ludwigsburg ruft. 60 Experten aus mehr als zehn Nationen präsentieren und diskutieren Markenentwicklung und Kommunikationsdesign, Produktgestaltung und Architektur auf Weltniveau. Ebenfalls auf das Podium kommen engagierte Konferenzteilnehmer, die sich zu den F2F Quickies anmelden: 10 ausgewählte Blitzpräsentationen in jeweils 100 Sekunden.
Zum ersten Mal dabei: die F2F Quickies,
ausgewählte Blitzpräsentationen mit jeweils 100 Sekunden.
Sie haben auch etwas zu sagen?
Mit Ihrer Online-Anmeldung dürfen auch Sie sich in die F2F Quickies einreihen, wenn Sie möchten:
abcfd - Uwe Melichar, Factor Design AG, Hamburg
100 Sekunden Nachdenken über Design! - Prof. Helmut M. Schmitt-Siegel, Düsseldorf
Schengen, natürlich bekannt, Eine Broschüre über alle Grenzen hinaus für den bekanntesten Ort Europas. - Claudia Eustergerling, 1PLUS, Luxemburg
Der Kreis fliesst. Im Kubus oder pur. Gedanken lösen auf andere Art. - Aurelius Maier, Maier Systems, Stuttgart
100 Sekunden Convenience Design - Kurt Hahn-Feil, Deutscher Sparkassen Verlag, Stuttgart
Mantra statt Dogma - Jan Kruse, Ligalux, Hamburg
Wieso ohne ton? - Jana Reinschmid, Kollegensüd, Stuttgart
Weiter denken - Rafael Yupanqui, Yupanquiriehle, Offenburg
Zehn Dimensionen - Tobias Kollmann, design hoch drei, Stuttgart
und andere
Nähere Information, Konferenz-Programm, Anmelde- und Bewerbungsmöglichkeit für die F2F Quickies gibts hier.
Zum ersten Mal dabei: die F2F Quickies,
ausgewählte Blitzpräsentationen mit jeweils 100 Sekunden.
Sie haben auch etwas zu sagen?
Mit Ihrer Online-Anmeldung dürfen auch Sie sich in die F2F Quickies einreihen, wenn Sie möchten:
abcfd - Uwe Melichar, Factor Design AG, Hamburg
100 Sekunden Nachdenken über Design! - Prof. Helmut M. Schmitt-Siegel, Düsseldorf
Schengen, natürlich bekannt, Eine Broschüre über alle Grenzen hinaus für den bekanntesten Ort Europas. - Claudia Eustergerling, 1PLUS, Luxemburg
Der Kreis fliesst. Im Kubus oder pur. Gedanken lösen auf andere Art. - Aurelius Maier, Maier Systems, Stuttgart
100 Sekunden Convenience Design - Kurt Hahn-Feil, Deutscher Sparkassen Verlag, Stuttgart
Mantra statt Dogma - Jan Kruse, Ligalux, Hamburg
Wieso ohne ton? - Jana Reinschmid, Kollegensüd, Stuttgart
Weiter denken - Rafael Yupanqui, Yupanquiriehle, Offenburg
Zehn Dimensionen - Tobias Kollmann, design hoch drei, Stuttgart
und andere
Nähere Information, Konferenz-Programm, Anmelde- und Bewerbungsmöglichkeit für die F2F Quickies gibts hier.
20.10.10
Gut angekommen: Das Mediencafé in Osnabrück
Es tut sich was in Sachen Kreativwirtschaft in Osnabrück – und das nicht nur im stillen Kämmerlein. Mit unterschiedlichen Projekten machen Kreative, Medien- und Kulturschaffende jetzt auf sich aufmerksam. So gibt es beispielsweise mit „+kultur“ eine regionale Internetplattform, die zum Kennenlernen und Austauschen einlädt, Platz für Veranstaltungshinweise und verschiedene Foren oder Gruppen bietet.
Eine davon ist die CoWorking-Gruppe (CoLab). Ihr Ziel ist es, in Osnabrück einen so genannten CoWorking-Space zu schaffen. Das neudeutsche Wort bezeichnet Räume oder Gebäude, in denen Kreative, Medien- und Kulturschaffende tage-, wochen- oder monatsweise Büro- oder Konferenzräume anmieten können. Darüber hinaus kann das CoLab gleichzeitig als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum dienen. Derzeit sucht die Gruppe nach einer passenden Immobilie. Wer Vorschläge dafür hat, in der Gruppe mitmachen oder sich sonst irgendwie einbringen möchte, findet hier bei Facebook aktuelle Infos.
Eine weitere Neuheit ist das Mediencafé. Initiatoren dieses Stammtisches für Medienschaffende sind Julia Amelung und Matthias Häber. Wie die beiden auf die Idee kamen, wie das erste Netzwerktreffen war und was die Gäste bei der nächsten Veranstaltung am 28. Oktober 2010 ab 20 Uhr in der Lagerhalle erwartet, erklären sie im folgenden Interview.
Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?
Matthias Häber: Wir fanden beide, dass der Stadt in diesem Punkt etwas fehlt. Der Austausch mit Kollegen ist uns sehr wichtig. Und einen etablierten Stammtisch vergleichbarer Art gab es in Osnabrück unseres Wissens bislang nicht. Auf den ersten CoWorking-Treffen (CoLab), bei denen es um die Schaffung offener Arbeitsumgebungen für Osnabrück geht, wurde uns schnell klar, dass anderen Leuten aus der Medienbranche so geht.
Habt Ihr schon Erfahrungen mit einem solchen Stammtisch gemacht?
Julia Amelung: Vor meiner Zeit in Osnabrück war ich bereits öfter beim Designertreff Düsseldorf dabei. So habe ich einige interessante Menschen kennengelernt, zu denen ich auch heute noch Kontakt halte. Die ungezwungene Atmosphäre, die guten Gespräche, das ist sicherlich auch in Osnabrück möglich, denken wir.
Mal davon abgesehen, dass wesentlich mehr Kreative gekommen sind, als Ihr erwartet hattet – was hat Euch sonst noch überrascht?
Julia Amelung: Dass Heavy-Metal-Fans für ein adäquates Headbanging auf Haarverlängerungen zurückgreifen. Das Konzert war die Konkurrenzveranstaltung zu unserem Stammtisch, zum Glück hinter Schallschutztüren im Großen Saal. Vielleicht hat uns auch der Aufwand, den die Organisation einer Veranstaltung wie die unsere nach sich zieht, überrascht.
Matthias Häber: Und die offenen Rechnungen, auf denen man am Schluss sitzenbleibt. Das ist jetzt eine Mahnung an alle, die sich bei ihrer Getränkeabrechnung das letzte Mal verzählt haben.
Woher kamen die Gäste mit der längsten Anfahrt?
Matthias Häber: In der Mehrzahl kamen die Leute aus Osnabrück und dem direkten Umland. Wir hatten aber auch zwei aus Oldenburg und Rheine (Richtung niederländische Grenze) zu Gast. Da sie sich auch in den Verteiler eingetragen haben, rechnen wir fest mit einem Wiedersehen.
Habt Ihr einen Überblick, in welchen Branchen die Teilnehmer so arbeiten bzw. was sie beruflich machen?
Julia Amelung: Es kamen viele Selbstständige, ansonsten waren die Sparten bunt gemischt. Darunter Grafiker, Journalisten und Texter, Fotografen, Drucktechniker, Webdienstleister, Musiker, Marketingfachleute oder auch ganz allgemein Künstler.
Für alle, die jetzt zum ersten Mal davon lesen – wer ist alles eingeladen / darf kommen?
Matthias Häber: Wir haben mit dem zugegeben etwas sperrigen Begriff „Medienschaffende“ die Grenzen bewusst unscharf formuliert. Letztlich möchten wir ein Forum etablieren, das eine Vernetzung zwischen diesen ermöglicht und unterstützt. Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen. Allerdings soll das ganz klar keine verkaufsfördernde Veranstaltung für Personaltrainer oder Büroausstatter sein.
Was wünscht Ihr Euch für den nächsten Stammtisch?
Julia Amelung: Erst einmal, dass das Interesse am Mediencafé weiterhin so groß bleibt. Außerdem wünschen wir uns einen noch weiter gehenden regen und branchenübergreifenden Austausch. Dass der Designer also nicht nur mit dem Designer spricht und der Journalist nicht nur mit dem PR-Fachmann. Deshalb arbeiten wir für das nächste Treffen noch an einigen Verbesserungen, welche die Kommunikation zwischen den Teilnehmern erleichtern sollen.
Stichwort: Kreativwirtschaft als Standortvorteil. Warum ist es für eine Stadt vorteilhaft, wenn dort viele Kreative leben und arbeiten?
Matthias Häber: Wir gehen davon aus, dass Vielfalt keinesfalls schaden kann, zumindest aber das Geschäft belebt. Ich denke, das sehen die Osnabrücker ebenso. Das Mediencafé trägt seinen Teil dazu bei.
Was macht Ihr sonst so und welches Vorurteil Eurem Berufsstand gegenüber regt Euch echt auf?
Julia Amelung: Wir sind beide selbstständig, da fangen die Vorurteile mitunter schon an. Das regt uns aber nicht weiter auf.
Eine davon ist die CoWorking-Gruppe (CoLab). Ihr Ziel ist es, in Osnabrück einen so genannten CoWorking-Space zu schaffen. Das neudeutsche Wort bezeichnet Räume oder Gebäude, in denen Kreative, Medien- und Kulturschaffende tage-, wochen- oder monatsweise Büro- oder Konferenzräume anmieten können. Darüber hinaus kann das CoLab gleichzeitig als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum dienen. Derzeit sucht die Gruppe nach einer passenden Immobilie. Wer Vorschläge dafür hat, in der Gruppe mitmachen oder sich sonst irgendwie einbringen möchte, findet hier bei Facebook aktuelle Infos.
Eine weitere Neuheit ist das Mediencafé. Initiatoren dieses Stammtisches für Medienschaffende sind Julia Amelung und Matthias Häber. Wie die beiden auf die Idee kamen, wie das erste Netzwerktreffen war und was die Gäste bei der nächsten Veranstaltung am 28. Oktober 2010 ab 20 Uhr in der Lagerhalle erwartet, erklären sie im folgenden Interview.
Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?
Matthias Häber: Wir fanden beide, dass der Stadt in diesem Punkt etwas fehlt. Der Austausch mit Kollegen ist uns sehr wichtig. Und einen etablierten Stammtisch vergleichbarer Art gab es in Osnabrück unseres Wissens bislang nicht. Auf den ersten CoWorking-Treffen (CoLab), bei denen es um die Schaffung offener Arbeitsumgebungen für Osnabrück geht, wurde uns schnell klar, dass anderen Leuten aus der Medienbranche so geht.
Habt Ihr schon Erfahrungen mit einem solchen Stammtisch gemacht?
Julia Amelung: Vor meiner Zeit in Osnabrück war ich bereits öfter beim Designertreff Düsseldorf dabei. So habe ich einige interessante Menschen kennengelernt, zu denen ich auch heute noch Kontakt halte. Die ungezwungene Atmosphäre, die guten Gespräche, das ist sicherlich auch in Osnabrück möglich, denken wir.
Mal davon abgesehen, dass wesentlich mehr Kreative gekommen sind, als Ihr erwartet hattet – was hat Euch sonst noch überrascht?
Julia Amelung: Dass Heavy-Metal-Fans für ein adäquates Headbanging auf Haarverlängerungen zurückgreifen. Das Konzert war die Konkurrenzveranstaltung zu unserem Stammtisch, zum Glück hinter Schallschutztüren im Großen Saal. Vielleicht hat uns auch der Aufwand, den die Organisation einer Veranstaltung wie die unsere nach sich zieht, überrascht.
Matthias Häber: Und die offenen Rechnungen, auf denen man am Schluss sitzenbleibt. Das ist jetzt eine Mahnung an alle, die sich bei ihrer Getränkeabrechnung das letzte Mal verzählt haben.
Woher kamen die Gäste mit der längsten Anfahrt?
Matthias Häber: In der Mehrzahl kamen die Leute aus Osnabrück und dem direkten Umland. Wir hatten aber auch zwei aus Oldenburg und Rheine (Richtung niederländische Grenze) zu Gast. Da sie sich auch in den Verteiler eingetragen haben, rechnen wir fest mit einem Wiedersehen.
Habt Ihr einen Überblick, in welchen Branchen die Teilnehmer so arbeiten bzw. was sie beruflich machen?
Julia Amelung: Es kamen viele Selbstständige, ansonsten waren die Sparten bunt gemischt. Darunter Grafiker, Journalisten und Texter, Fotografen, Drucktechniker, Webdienstleister, Musiker, Marketingfachleute oder auch ganz allgemein Künstler.
Für alle, die jetzt zum ersten Mal davon lesen – wer ist alles eingeladen / darf kommen?
Matthias Häber: Wir haben mit dem zugegeben etwas sperrigen Begriff „Medienschaffende“ die Grenzen bewusst unscharf formuliert. Letztlich möchten wir ein Forum etablieren, das eine Vernetzung zwischen diesen ermöglicht und unterstützt. Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen. Allerdings soll das ganz klar keine verkaufsfördernde Veranstaltung für Personaltrainer oder Büroausstatter sein.
Was wünscht Ihr Euch für den nächsten Stammtisch?
Julia Amelung: Erst einmal, dass das Interesse am Mediencafé weiterhin so groß bleibt. Außerdem wünschen wir uns einen noch weiter gehenden regen und branchenübergreifenden Austausch. Dass der Designer also nicht nur mit dem Designer spricht und der Journalist nicht nur mit dem PR-Fachmann. Deshalb arbeiten wir für das nächste Treffen noch an einigen Verbesserungen, welche die Kommunikation zwischen den Teilnehmern erleichtern sollen.
Stichwort: Kreativwirtschaft als Standortvorteil. Warum ist es für eine Stadt vorteilhaft, wenn dort viele Kreative leben und arbeiten?
Matthias Häber: Wir gehen davon aus, dass Vielfalt keinesfalls schaden kann, zumindest aber das Geschäft belebt. Ich denke, das sehen die Osnabrücker ebenso. Das Mediencafé trägt seinen Teil dazu bei.
Was macht Ihr sonst so und welches Vorurteil Eurem Berufsstand gegenüber regt Euch echt auf?
Julia Amelung: Wir sind beide selbstständig, da fangen die Vorurteile mitunter schon an. Das regt uns aber nicht weiter auf.
12.10.10
Das Finale: Die Landesgartenschau 2010 in Bad Essen

Die Landesgartenschau Bad Essen freut sich über mehr als eine halbe Million Besucher Besuch von Ministerpräsident David McAllister am Samstag, ein großes Abschlussfest auf dem Kirchplatz am Sonntag, noch einmal öffnet Schloss Ippenburg das große, schwere Schlosstor – und zudem ist seit Montagabend, 11. Oktober, die „magische Zahl“ von 500 000 Besuchern „geknackt“.
Nur noch wenige Tage, bis zum Sonntag, 17. Oktober, hat die Bad Essener Landesgartenschau geöffnet, wie an jedem Gartenschautag schließen die Kassen dann ein letztes Mal um 19 Uhr. Die Gartenschau verabschiedet sich mit einem großen Bürgerfest mit viel Musik und Unterhaltung auf dem Kirchplatz, das um 17:30 Uhr beginnt und eintrittsfrei ist.
„Es war eine aufregende Zeit für alle, die mitgemacht haben – für Bürgerinnen und Bürger, Unterstützer und Ehrenamtliche und die Mitarbeiter der Gemeinde und der Landesgartenschau GmbH. Wir sind stolz darauf, dass uns die letzten Tage mit dem sonnigen Oktoberwetter ein wirklich gutes Endergebnis beschert haben!“, freut sich Heinrich Sperling, der Landesgartenschaugeschäftsführer. „Bis gestern Abend sind 500 329 Besucher durch unsere Kassen gegangen. Unter dem Motto ‚Schlussakkord‘ sind nun alle eingeladen, die Landesgartenschau mit uns zu verabschieden, mit uns zu feiern!“ Für gute Stimmung sorgen am Sonntag unter anderem The Pipes & Drums of the Royal British Legion Osnabrück, die Blaskapelle Gesmold und die Gruppe Ombre di Luci mit dem Blütenbert-Song. Der aus dem NDR bekannte „Herr Momsen“ wird auf humorvolle Art durch das Programm führen und Talkund Ehrengäste auf der Bühne begrüßen. Ab 20:30 Uhr verzaubert dann eine Licht- und Klanginszenierung den Kirchplatz. Am Sonnabend, 16. Oktober besucht der neue Ministerpräsident David McAllister die Landesgartenschau – er folgte im Amt des Schirmherrn der Landesgartenschau auf Christian Wulff, der jüngst Bundespräsident wurde. McAllister wird sich mittags in das Gästebuch von Bad Essen eintragen und den Solepark besuchen. Am Nachmittag wird der niedersächsische Ministerpräsident in der Schlossparkwirtschaft (Gastronomiezelt) auf Schloss Ippenburg (um 15:45 Uhr) den längsten Apfelkuchen Niedersachsens vermessen und anschneiden, mit dem die 27 Landfrauenvereine in der Region Osnabrück alle Rekorde brechen wollen. Der anschließende Verkauf des Apfelkuchens erfolgt zu Gunsten der Tafeln im Osnabrücker Land.
„Schlussakkord!“ lautet das Motto, wenn Obst und Gemüse, Blumen und Früchte vom 6. bis zum 17. Oktober 2010 im ehemaligen Hallenbad im Solepark Bad Essen zum letzten Mal die Besucher begeistern. Auch die Herbstbeete in den Terrassen- und Serpentinengärten blühen bis zum letzten Gartenschautag. Jetzt noch sind Dahlien und Hortensien in zauberhaften Kombinationen mit Herbstastern, Gräsern und Chrysanthemen eine Augenweide. Im Herbst leuchten die Farben besonders intensiv – das gilt ganz besonders für Schloss Ippenburg, das von Viktoria von dem Bussche geschaffene Gartenparadies. Während des 13. und letzten Gartenfestivals „Schlussakkord“ von Donnerstag, 14. bis Sonntag, 17. Oktober präsentieren Aussteller Pflanzen, Gartenaccessoires und exklusives Design unter dem Motto „Ein letztes Mal!“ – jedenfalls während der Landesgartenschau, denn die Ippenburger Festivals für 2011 sind schon in Planung. Hier, auf Schloss Ippenburg, findet man, was das Gärtnerherz begehrt. Wer mag, kann durch die Gärten flanieren, kulinarische Köstlichkeiten probieren oder die ersten Geschenke für das Weihnachtsfest einkaufen.
Von Freitag, 15. Oktober bis Sonntag, 17. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr, öffnet Schloss Ippenburg zudem ein letztes Mal das große Schlosstor für die Gartenschaubesucher und gewährt ihnen einen Blick in die historischen Schlossräume und vom Schlossbalkon auf das Ippenburger Gartenreich, das sich dann zum letzen Mal als Standort der Landesgartenschau Bad Essen präsentiert. Übrigens - manche Festival-Aussteller möchten am Ende der Landesgartenschau nur mit „kleinem Gepäck“ abreisen: Daher begann bereits am Sonntag, dem 10.10. um 10 Uhr 10 der „Festival-Sale“, eine Art Schlussverkauf. Bis zum Sonntag, 17. 10. um 17 Uhr 17 können die Besucher originelle, kuriose, schöne und nützliche Dinge für Heim und Garten zu oft verführerisch niedrigen Preisen erwerben.Öffnungszeiten:
Landesgartenschau Bad Essen 2010, Schloss Ippenburg/Solepark:
Einlass- und Kassenöffnungszeiten täglich 9 Uhr bis 19 Uhr
Besucher können auf dem Landesgartenschaugelände
bis zum Einbruch der Dunkelheit, maximal jedoch bis 21Uhr, verweilen.
Bei Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Öffnungszeiten.
Fotos: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH
7.10.10
Nachwuchs-Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011

Die fünf Finalisten, die sich Hoffnung auf den mit 8.000,00 EUR dotierten Nachwuchs-Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 machen können, stehen fest: Es sind die Kommunikationsdesigner Kerstin Finger, Stefan Bräutigam und Tobias Röttger sowie die Produktdesigner Sebastian Herkner und Rochus Jacob.
Die fünf Nachwuchsdesigner haben sich gegen insgesamt 54 Konkurrenten durchgesetzt. „Die Gestaltungsqualität der Nachwuchsdesigner war auch in diesem Jahr wieder sehr hoch“, erklärt Roland Heiler, Managing Director Porsche Design GmbH und Vorsitzender der Designpreis-Jury. „Alle fünf Finalisten haben die Auszeichnung verdient, und es darf mit Spannung erwartet werden, wer von ihnen am 11. Februar 2011 den Nachwuchspreis überreicht bekommt.“ Teilnahmeberechtigt sind Nachwuchsdesigner aller Gestaltungsrichtungen mit einem Hochschulabschluss, der nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, und die durch die Wirtschaftministerien und -senatoren der Länder oder durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie für die Teilnahme vorgeschlagen werden. „Mit dem Nachwuchspreis wird kein einzelnes Produkt ausgezeichnet, sondern die Design- Persönlichkeit. Hierfür wurde von der Jury das Portfolio der Nachwuchsdesigner nach Kriterien wie gestalterische Qualität, Innovationsgehalt und Entwicklungspotenzial bewertet“, erläutert Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung/German Design Council. Mit dem Nachwuchs-Designpreis bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie jungen Designern eine wichtige, aufmerksamkeitsstarke Plattform, um ihre Innovationskraft der Wirtschaft zu präsentieren. 2010 gewann die Textildesignerin Elisa Strozyk den Preis.
Wer hat das entschieden?
Über die Vergabe des Nachwuchspreises entscheidet die unabhängige und sachverständige Designpreis-Jury, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie berufen wird und sich in diesem Jahr
aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt:
Johannes Erler, Vorstand Factor Design AG
Roland Heiler, Managing Director Porsche Design GmbH
Dr. Annemarie Jaeggi, Direktorin Bauhaus Archiv, Museum für Gestaltung
Robert Klanten, Kreativer Leiter Die Gestalten Verlag GmbH + Co. KG
Michael Lanz, Geschäftsführer designaffairs GmbH
Philipp Mainzer, Geschäftsführer e15 Design und Distributions GmbH
Dr. Michael Peters, Peters’ Projects GmbH
Prof. Jochen Pläcking, Geschäftsführer kleinundpläcking group GmbH
Moni Wolf, UX Director Device strategy & commercialization microsoft mobile communication business bc
Was ist das überhaupt für ein Preis?
Der Designpreis ist die offizielle Design-Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. Auslober ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Der Preis wurde vom Rat für Formgebung konzipiert und 1969 erstmals vergeben. Schon damals wurde – bis 1986 – jährlich ein Nachwuchspreis verliehen. In den vergangenen 40 Jahren wurde der Designpreis stetig weiterentwickelt: Seit 2006 werden jährlich herausragende Leistungen in den Bereichen Produkt- und Kommunikationsdesign sowie seit 1993 eine Persönlichkeit ausgezeichnet. Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland wird auch als „Preis der Preise“ bezeichnet. Der Grund: Kein anderer Designpreis stellt ähnlich hohe Anforderungen an seine Teilnehmer. So kann ein Unternehmen nur dann am Wettbewerb um den Designpreis teilnehmen, wenn sein Produkt bereits mit einem nationalen oder internationalen Preis ausgezeichnet worden ist.
Wer nicht weiß, was der Rat für Formgebung ist:
Der Rat für Formgebung wurde 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages gegründet, um dem wachsenden Informationsbedarf der Wirtschaft zum Thema Design zu entsprechen. Heute gehört der Rat für Formgebung zu den weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Know-how- Transfer im Bereich Design. Seinem Stifterkreis gehören aktuell 150 in- und ausländische Unternehmen an, die zusammen mehr als 1,3 Millionen Mitarbeiter beschäftigen.
Weitere Informationen zu den fünf Finalisten gibt es hier.
Bildmaterial: Rat für Formgebung/Designpreis
6.10.10
Desktop-Kalenderblatt für Oktober
Vormerken: Der 13. Designers’ Saturday startet Anfang November

Bald ist es wieder soweit: Am 6. und 7. November 2010 findet zum dreizehnten Mal der Designers’ Saturday in Langenthal statt. Die Fachjury hat 71 Firmen und Cartes Blanches ausgewählt, die sich durch ein innovatives Thema, eine hohe Qualität der Inszenierungen und das Eingehen auf den spezifischen Ausstellungsraum in den Produktionsstätten auszeichnen. Für die letzte Ausgabe 2008 wurde ein mehrstufiges Auswahlverfahren konzipiert, um die Qualität und Eigenständigkeit der Projekte bewusst zu fördern. Dieses Konzept hat sich bewährt und wurde dieses Jahr weitergeführt.
Das Interesse für eine Teilnahme war überdurchschnittlich gross, was sich in der erhöhten Teilnehmerzahl widerspiegelt – 2008 waren es im Vergleich 58 Aussteller. Die Präsentationen zahlreicher international bekannter Firmen sowie junger, innovativer, Unternehmen werden von 12 Cartes Blanches begleitet, also Rauminszenierungen und Forschungsprojekte von Designschulen und Gestaltern. Die Cartes Blanches bilden eines der Highlights des diesjährigen Designers‘ Saturday. Die renommiertesten Hochschulen und namhaften Institute der Schweiz sind alle mit interessanten Projekten dabei. Vielversprechend sind zudem die zahlreichen jungen Designer und die Internationalität der diesjährigen Ausgabe.
Die Jury wird am Designers’ Saturday die Umsetzung der 71 Projekte begutachten und die besten Inszenierungen durch die Verleihung des D’S Awards prämieren. Die Preise sind nun neu abgestuft in den D’S Award Gold, Silber und Bronze. Zusätzlich wird 2010 zum ersten Mal ein Publikumspreis vergeben. Die Preisverleihung findet am Samstagabend im Rahmen der Designers‘ Night statt.
Eintrittskarten können an den Tageskassen am Bahnhof, auf den zentralen Parkplätzen und an allen Standorten in Langenthal gekauft oder im Vorverkauf online auf www.designerssaturday.ch und über das Sekretariat des Designers’ Saturday bezogen werden. Der Eintritt für einen Tag beträgt CHF 30 und für zwei Tage CHF 50.
Detaillierte Informationen finden Sie hier.
Und hier noch die teilnehmenden Firmen des 13. Designers’ Saturday:
3form − AAK Die Holzmanufaktur − Alias − Aqua Creations − Arper − Axor, Hansgrohe by Ronan und Erwan Bouroullec & ECAL – Baltensweiler − Bauwerk Parkett − Belux − Bigla − BLICKFANG Internationale Designmesse für Möbel, Mode und Schmuck − Chamäleon Design − Creaplant − Création Baumann − de Sede − Denz − Dietiker − Duravit − Forbo Giubiasco − Forster Küchen − Foscarini − fries & zumbühl − Girsberger − Glas Trösch − Hector Egger Holzbau − Hydroplant − ims Industrial Micro Systems − Intertime − Irion − Keramik Laufen, Similor − Kramis − Lehni − Licht+Raum − Lista Office − Marburger Tapetenfabrik − MDT − Montana − Montis & Christophe Marchand Design − Moobel − Neuco − Neue Werkstatt − NFS New Flooring Systems − nut+grat − Penrose Wooden Flooring − RADAR − Regent Lighting − Röthlisberger Kollektion − Royal Mosa − Ruckstuhl − schindlersalmerón − Stahlblau − teo jakob − Thut Möbel − Tossa − USM Möbelbausysteme − Vifian Möbelwerkstätten − Vitra − Wood & Washi − XAL Xenon Architectural Lighting − Zumtobel
Die Cartes Blanches des 13. Designers‘ Saturday:
atelier oï − Bernische Stiftung für angewandte Kunst und Gestaltung − BFR LAB − Design Preis Schweiz − FHNW, Hochschule für Gestaltung und Kunst, Institut Industrial Design, Aarau, Gramazio & Kohler, Architektur und Digitale Fabrikation, ETH Zürich − FHNW, Hochschule für Gestaltung und Kunst, Institut Innenarchitektur und Szenografie, Basel − greutmann bolzern designstudio − Haute école d’art et de design, Genève − Hochschule Luzern, Design & Kunst, Produktdesign − Jörg Boner productdesign − teo jakob − Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
Foto: Designer´s Saturday
Die Landesgartenschau - der Schlussakkord

Im Herbst leuchten die Farben besonders intensiv – das gilt natürlich auch für Schloss Ippenburg, das von Viktoria von dem Bussche geschaffene Gartenparadies – noch 11 Tage ist es Landesgarten- schaustandort. Während des Gartenfestivals „Schlussakkords“ vom 14. bis 17. Oktober präsentieren Aussteller Pflanzen, Gartenaccessoires und exklusives Design unter dem Motto „Ein letztes Mal!“ – jedenfalls während der Landesgartenschau, denn 2011 geht es mit den Ippenburger Gartenfestivals weiter.
Hier, auf Ippenburg, findet man auch während des 13. und letzten Festivals alles, was das Gärtnerherz begehrt. Wer mag, kann durch die Gärten flanieren, kulinarische Köstlichkeiten probieren, die ersten Geschenke für das Weihnachtsfest einkaufen oder einfach Licht und Fülle des goldenen Oktobers in den Heckenkabinetten oder dem Küchengarten genießen.
Übrigens - die Dauer- und die Festivalaussteller möchten am Ende der Landesgartenschau, am Abend des 17. Oktober, nur mit „kleinem Gepäck“ abreisen: Daher startet bereits am Sonntag, dem 10.10. um 10 Uhr 10 der „Festival-Sale“. Bis zum Sonntag, 17. 10. um 17 Uhr 17 können die Besucher originelle, kuriose, schöne und nützliche Dinge für Heim und Garten verführerisch günstig beim Schlussverkauf der Aussteller erwerben.
Fotos: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH
Kolloquium »DESIGN promoviert«

Am 14. November 2010 veranstaltet die Themengruppe »DESIGN promoviert« der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) in Zusammenarbeit mit der HBK Braunschweig das vierte Kolloquium »DESIGN promoviert«.
Das Kolloquium bietet deutschsprachigen Promovierenden im Design eine Gelegenheit, ihr Forschungsthema unter Gleichgesinnten zur Diskussion zu stellen. Außerdem sind erfahrene Designforscher eingeladen, uns mit hilfreichen Kommentaren zur Seite zu stehen. Vorträge zu erfolgreich abgeschlossenen Promotionen im Designbereich sollen die Veranstaltung abrunden.
Wer noch Beiträge einreichen möchte, muss sich beeilen. Das ist nur noch bis zum 8. Oktober möglich - und zwar hier. Dort gibt es auch weitere Infos zur Veranstaltung. Fragen können an katharina.bredies@telekom.de oder an design-promoviert@dgtf.de gesendet werden.
Foto: Photocase
Designer unter sich: Der 2. Deutsche Designerkongress

Begeisterung, Aha-Erkenntnisse und Lob kennzeichnen vielfach die Resonnanz auf den 2. Deutschen Designerkongress, der am Montag, 27. September 2010 im Weltkulturerbe Zollverein, Essen, stattfand.
Referenten wie Diskussionsteilnehmer luden das Schlagwort "Kreativwirtschaft" mit neuen Inhalten, Betrachtungsweisen und Perspektiven auf. Designtheorie stand zur Debatte wie auch ganz pragmatische Initiativen und Herangehensweisen. Über 250 Besucher - viele mehr hätten daran auch teilnehmen wollen - verfolgten aufmerksam die Vorträge der sorgfältig ausgewählten Referenten. Nicht nur deutsche, sondern auch niederländische und britische Designer berichteten über ihre Projekte. Dabei wechselten sich klassische Vorträge mit kurzen Präsentationen im Pecha Kucha-Format und Zukunftsateliers ab.

Zu den Ergebnissen des Kongresses zählen viele Aspekte, die individuell wie auch kollektiv wichtige Impulse geben werden:
Internationale Zusammenarbeit auf persönlicher Ebene erweitert den eigenen Horizont und das eigene Spektrum an Ideen und Methoden;
Selbstbewußtes Auftreten der Designer gegenüber Kunden bzw. Chefs entsteht aus Souveränität im eigenen Metier - dem Design; Designer sind weder Bittsteller, noch Kreativknechte, noch Halbgötter in Schwarz, sondern kompetente Dienstleister, die Unternehmen einen MehrWert bieten.

Vorschau: Die iDD, Initiative Deutscher Designverbände, Essen, wird 2012 den 3. Deutschen Designerkongress organisieren. Die Förderung ist bereits zugesagt vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Strategischer Partner wird wieder Zollverein Business.Services sein

Fotos: iDD, Initiative Deutscher Designverbände
TV-Tipps für Schwedenliebhaber

Diese Woche im Angebot: Einige Krims und zwei Dokumentationen, wobei die Götakanal-Doku schon gezeigt wurde.
Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik
SWR & SR - Donnerstag - 07.10.2010 - 07:45 - 08:00
Die alljährliche Nobelpreisverleihung in Stockholm ist ein mediales Großereignis. Jeder dieser Preise ist mit über einer Million Euro dotiert. Doch nur wenige wissen, dass die Preise von einem Mann gestiftet wurden, der als Erfinder des Dynamits und als einer der erfolgreichsten Unternehmer des 19. Jahrhunderts Geschichte machte. In Paris wird Nobel Assistent des Chemikers Theophil-Jules Pelouze. In dessen Labor wurde zuvor das Nitroglycerin erfunden. Nobel umgeht das Problem der bis dahin unkontrollierbaren Explosion damit, dass er einen Initialzünder erfindet und sich patentieren lässt. Um zusätzlich die Gefahren beim Transport zu mindern, gründet er eigene Nitroglycerinproduktionen in verschiedenen Ländern. Mit Hilfe von Kieselgur gelingt es ihm aber, das hochexplosive Sprengöl unempfindlich gegen Schläge und Erschütterungen zu machen. Wegen seiner enormen Sprengkraft nennt er diesen Sprengstoff "Dynamit" - nach dem griechischen Wort für "Kraft": "Dynamis".
mare tv: Der Götakanal - Mit dem Schiff durch Schweden
NDR - Donnerstag - 07.10.2010 - 21:00 - 21:45
In Schweden gibt es einen Kanal quer durch das gesamte Land: Der Götakanal. Er ist eine der bekanntesten und meistbesuchten Touristenattraktionen des Landes und wurde zum Schwedischen Bauwerk des Jahrtausends ernannt. Der Kanal erstreckt sich von Mem an der Ostsee bis Sjötorp am Vänernsee. Er ist nicht nur das Eldorado für Freizeitkapitäne, sondern lockt mit Erlebnistourismus und diversen Aktivitäten entlang seiner Ufer auch immer mehr Landratten» an. Ein Urlaub auf bzw. am Götakanal ist voller Überraschungen: Hinter jeder Biegung findet sich ein guter Grund dafür, eine Pause einzulegen oder dem Schleusenverkehr zuzuschauen. Die Natur hat neben erholsamer Ruhe auch einige Abenteuer zu bieten. Was man als Urlauber alles am und auf dem Götakanal erleben kann, davon berichtet die Autorin Sohad Khaldi.
Wallander: Diebe
ORF2 - Freitag - 08.10.2010 - 22:30 - 23:55
Wallander: Der Mann der lächelte
ZDF neo - Freitag - 08.10.2010 - 23:15 - 01:20
Die Rückkehr des Tanzlehrers - nach Henning Mankell
MDR - Samstag - 09.10.2010 - 00:02 - 01:30
GSI - Spezialeinheit Göteborg: Explosiv
SF1 - Samstag - 09.10.2010 - 23:55 - 01:40
Der Fluch von Hellestad
SF2 - Sonntag - 10.10.2010 - 00:10 - 01:50
Wallander: Diebe
ORF2 - Sonntag - 10.10.2010 - 00:50 - 02:15
Siehe Freitag, 08.10.10, 22:30 Uhr auf ORF2
GSI - Spezialeinheit Göteborg: Explosiv
ZDF - Sonntag - 10.10.2010 - 22:00 - 23:35
Siehe Samstag, 09.10.10, 23:55 Uhr auf SF1
Neben den TV-Tipps gibt es auf der Schwedenwoche-Seite noch mehr Infos für Schwedenfans.
5.10.10
Königinnenwetter auf der Landesgartenschau
Die Königinnen des Ippenburger Königinnentags mit den Gewinnern des Apfelwettbewerbes 488 Gramm – Der schwerste Apfel kam aus Hilter Sie winkten huldvoll zu Trompeten-Fanfaren vom Balkon von Schloss Ippenburg, sie speisten mit Harfenklängen an einer festlichen Tafel in der Schlossh alle, sie bekamen den Vitalbäderkristall (Königreich Gesundheit) von der Bad Essener Tourist-Info verliehen, sie flanierten gut gelaunt und vielfach bestaunt und fotografiert durch den Schlosspark und kürten schließlich die Gewinner und Gewinnerinnen des Apfelwettbewerbs: zehn Königinnen und zwei Prinzessinnen gaben sich zu Erntedank die Ehre.
Die Rosenkönigin der Landesgartenschau Bad Essen, Anita Eilering, war für diesen Tag die „Gastgeberin“ und begrüßte, neben Schlossherrin Viktoria von dem Bussche und Judith Dohmen-Mick, Prokuristin der Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH, Kartoffel-, Bienen und Kirschkönigin Hagen, Kirschblüten- und Rapsblütenkönigin, eine weitere Kirschkönigin mit Prinzessin sowie die Sonnenblumenkönigin mit ihrer Sonnenblumenprinzessin, die Apfelkönigin Altes Land und eine Kornkönigin. Die Hoheiten waren aus ganz Niedersachsen angereist – Königlicher Besuch also in Bad Essen. Der „Besuch der Königinnen“ - eine Aktion des „Forum Natur“ und organisiert von Melanie Schnieders, Naturschutzstiftung Landkreises Osnabrück wurde zum spektakulärsten und am meisten fotografierten Ereignis des milden und mit goldenem Licht überzogenen Herbstsonntages. Mittags grüßten die Königinnen vom Nordbalkon des Schlosses und erzählten dem anwesenden Publikum von ihrer jeweiligen Aufgabe, danach wurde aufgetischt: ein Menü mit Lachsfilet bei Kerzenschein und Harfenmusik in der Schlosshalle. In dieser Zeit war die Halle für die Besucher geöffnet, so dass man dem „Königlichen Mahl“ beiwohnen konnte, wovon zahlreiche Besucherinnen und Besucher gern Gebrauch machten. Die Landesgartenschau Bad Essen 2010 und der „Park der Gärten“ in Bad Zwischenahn (Landesgartenschau 2002) feierten jeweils am Sonntag, 3. Oktober 2010, ein Fest rund um den Apfel.

Besucher der Landesgartenschau Bad Essen brachten aus diesem Anlass dicke und schwere Äpfel mit, die im Ippenburger Obstgarten von der Apfelstadt Dissen gewogen wurden. Die Überbringer der zehn schwersten Äpfel gewannen je zwei Tickets für den Park der Gärten für das nächste Jahr und zwei Tickets für einen der letzten 14 Tage der Landesgartenschau Bad Essen. Absoluter Spitzenreiter und fast ein Pfund schwer war mit 488 Gramm der Apfel von Beate Dreier aus Hilter, gefolgt von Familie Rausch aus Bohmte mit 447 Gramm. Auf Platz 3 folgte ganz knapp mit nur zwei Gramm Unterschied der Apfel von Doris Sieker aus Preußisch Oldendorf. Erst ab Platz 8 wurden die dicken Äpfel etwas kleiner und die Werte gingen unter 400 Gramm. Im sonnigen Ippenburger Obstgarten ließen es sich die Besucher unter den Apfelbäumen gut gehen. Das Forum Natur, sonst an der Waldbühne im Solepark beheimatet, war an diesem Tag nicht nur mit den Ernteköniginnen auf Ippenburg zu Gast: Die Apfelstadt Dissen veranstaltete Apfelparcours für Kinder. In einer kleinen Safthandpresse der Mosterei Lammersiek pressten Akteure der BUND-Kreisgruppe Osnabrück frischen Apfelsaft. Der Imkerverein Wittlage demonstrierte den Besuchern die Bedeutung der Bienen für den Apfel, es gab Apfelstrudel und Bratapfel zu essen und in der Gartenküche kochte der Verein Slow Food zusammen mit der Fleischerei Sostmann nach Apfelrezepten. Für die Landesgartenschau Bad Essen 2010 war der Apfel- und KöniginnenSonntag, 3. Oktober 2010, der mit rund 6000 Besuchern gut besuchte Beginn des „Schlussakkords“, des Finales – von jetzt an sind es noch knapp zwei Wochen bis zum Abschlussfest auf dem Bad Essener Kirchplatz am Sonntag, 17. Oktober, mit dem die Landesgartenschau ab 17.30 Uhr mit einem fröhlichen Beisammensein mit Unterhaltung, Musik und einer Lichtinszenierung ausklingt.

Öffnungszeiten noch bis Sonntag, 17. Oktober 2010:
Landesgartenschau Bad Essen 2010, Schloss Ippenburg/Solepark:
Einlass- und Kassenöffnungszeiten täglich 9 Uhr bis 19 Uhr
Besucher können auf dem Landesgartenschaugelände
bis zum Einbruch der Dunkelheit, maximal jedoch bis 21Uhr, verweilen.
Bei Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Öffnungszeiten.
Fotos: PR Landesgartenschau Bad Essen 2010
4.10.10
Verleihung des Kölner Design Preises
Der »Kölner Design Preis« und der »Kölner Design Preis International« werden am 29. Oktober zum dritten Mal verliehen. Ausgezeichnet werden ausschließlich Abschlussarbeiten von Designstudierenden. Die Preisverleihung, die von der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln organisiert wird, findet zeitgleich mit der Ausstellungseröffnung im Museum für Angewandte Kunst statt. Hier werden auch alle nominierten Arbeiten in einer Sonderausstellung präsentiert.
Ermöglicht wird die Verleihung des mit 28.000 US-Dollar dotierten Kölner Design Preises durch eine Spende der Prof. Dr. Winkler Stiftung. In diesem Jahr sind neben der Köln International School of Design (KISD) auch die Kunsthochschule für Medien (KHM), die Rheinische Fachhochschule und Ecosign mit je 20 Prozent ihrer herausragenden Abschlussarbeiten (BA, Diplom, MA, Promotion) beteiligt.
Für den von der Cölner Hofbräu Früh KG gestifteten "Kölner Design Preis International" in Höhe von 15.000 Euro konnten die außereuropäischen Partnerhochschulen der KISD je zwei Arbeiten nominieren. Beteiligt sind Hochschulen aus Tokio und Fukuoka (Japan), Hongkong und Hangzhou (China), Taipei (Taiwan), New York (USA) und Curitiba (Brasilien).
Weitere Infos gibt es hier.
Ermöglicht wird die Verleihung des mit 28.000 US-Dollar dotierten Kölner Design Preises durch eine Spende der Prof. Dr. Winkler Stiftung. In diesem Jahr sind neben der Köln International School of Design (KISD) auch die Kunsthochschule für Medien (KHM), die Rheinische Fachhochschule und Ecosign mit je 20 Prozent ihrer herausragenden Abschlussarbeiten (BA, Diplom, MA, Promotion) beteiligt.
Für den von der Cölner Hofbräu Früh KG gestifteten "Kölner Design Preis International" in Höhe von 15.000 Euro konnten die außereuropäischen Partnerhochschulen der KISD je zwei Arbeiten nominieren. Beteiligt sind Hochschulen aus Tokio und Fukuoka (Japan), Hongkong und Hangzhou (China), Taipei (Taiwan), New York (USA) und Curitiba (Brasilien).
Weitere Infos gibt es hier.
16.9.10
Kurz notiert: 4. Symposium Technisches Design & der 2. Deutsche Design Kongress
Das Symposium Technisches Design ist ein Podium zum Austausch von Wissenschaftlern und Praxisvertretern aus dem Bereich der Produktentwicklung. Seit 2007 werden hier Themen zum Technischen Design und der Schnittstelle zwischen Industriedesign und Ingenieurwissenschaften diskutiert. In diesem Jahr steht am 24. und 25. September 2010 in Dresden die folgende Frage im Mittelpunkt: Kosten und Nutzen von Design bei der Entwicklung von Konsum- und Investitionsgütern . Weitere Infos zum Thema gibt es hier.
Und wer mag, fährt am Montag gleich weiter zum Deutschen Designer Kongress, der am 27. September 2010 in Essen auf Zollverein stattfindet. Der 2. Deutsche Designerkongress will den Kreativen die Chancen aufzeigen, die in der Argumentation ihrer »etwas anderen« Arbeitsweise liegen. Das Anliegen des 2. Deutschen Designerkongresses ist es auch, den Auftraggebern genau diesen »Mehrwert« nahezubringen, den nur Sie als Kreative leisten.
Und wer mag, fährt am Montag gleich weiter zum Deutschen Designer Kongress, der am 27. September 2010 in Essen auf Zollverein stattfindet. Der 2. Deutsche Designerkongress will den Kreativen die Chancen aufzeigen, die in der Argumentation ihrer »etwas anderen« Arbeitsweise liegen. Das Anliegen des 2. Deutschen Designerkongresses ist es auch, den Auftraggebern genau diesen »Mehrwert« nahezubringen, den nur Sie als Kreative leisten.
Tag der Wohnkultur: Hereinspaziert

Am 19. September 2010 – dem „Tag der Wohnkultur“ - sind in fast allen an der „Route der Wohnkultur“ beteiligten 58 Objekten von 11 bis 18 Uhr eine oder mehrere Wohnungen für Besucher geöffnet. In zahlreichen Siedlungen und Stadtteilen von Duisburg bis Hamm werden Führungen angeboten und es finden Feste und Informationsveranstaltungen statt.
Von der Fabrikantenvilla zur Gartenlaube, vom Gründerzeitviertel zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt, von der Hochhaussiedlung der 1970er Jahre zum Fachwerkhaus im alten Dorfkern – all dies sind Beispiele einer Wohnkultur, die so vielfältig, widersprüchlich und eigen ist, wie das Ruhrgebiet selbst. Die „Route der Wohnkultur“ öffnet als Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010 im Kulturhauptstadtjahr ausgewählte, bewohnte Wohnungen des Ruhrgebietes und macht unterschiedlichste Lebenswelten und Wohnkulturen von der Region bis zum Wohnzimmer erlebbar. Nicht nur „Evergreens“ und historisch bedeutsame Wohnsituationen wie die typischen Zechensiedlungen, sondern auch „Newcomer“, gelungene und gescheiterte Experimente, aus der Mode gekommene, wieder entdeckte, umgebaute oder behutsam erneuerte Wohnformen werden thematisiert.
Die „Route der Wohnkultur“ macht die physischen, sozialen und atmosphärischen Besonderheiten des Raumes auf unterschiedlichen Maßstabsebenen unter Berücksichtigung des jeweiligen Kontextes erlebbar. Dazu gehören die Wohnung selbst, ihre Materialität, Flexibilität und Anpassbarkeit, das Wohnumfeld, der Standort im Stadtgefüge, die Dichte und Mischung der Nachbarschaft sowie Sozialstrukturen und Fragen der Identität und Symbolik einer Wohnform. Die „Route der Wohnkultur“ spricht gleichermaßen ein Fachpublikum wie auch die interessierte Öffentlichkeit an. Denn jeder ist ein Experte im Wohnen.

Weitere Infos gibt es hier.
Fotos: Route der Wohnkultur
Zum ersten Mal ausgeschrieben: Der Bremer Designpreis 2010 - Werner Steenken Edition für den Einzelhandel

Erstmalig vergibt die WFB Wirtschaftsförderung Bremen und die GFP - Gesellschaft für Produktgestaltung in diesem Jahr den Bremer Designpreis. Dieser mit 20.000 Euro dotierte Preis wird von nun an jährlich verliehen und zeichnet jeweils eine Kooperation zwischen Unternehmen und Vertreter der Kreativbranche aus. Den Beginn macht 2010 die Kategorie „Einzelhandel".
Der Bremer Designpreis 2010 richtet sich bundesweit an Mitglieder der Design- und Kreativwirtschaft und ihre Auftraggeber aus dem Einzelhandel: Gesucht werden faszinierende und überzeugende Lösungen aus den Bereichen Store-Design, Messe- und Ladenbau sowie Corporate Design, Kommunikationsdesign, Werbung, PR und Kommunikation, die beispielgebend sind und Perspektiven für die Branche aufzeigen. Der Preis zeichnet die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber aus. Im Vordergrund der Bewertung stehen dabei vor allem die Kriterien Kooperation, Kommunikation, Gestaltung und Innovation. „Mit dem jährlich zu vergebenden Bremer Designpreis wollen wir als Wirtschaftsförderer gemeinsam mit der Gesellschaft für Produktgestaltung zeigen, welche wirtschaftlichen Erfolge durch intelligentes Design und andere kreative Dienstleistungen erzielt werden können und wie wichtig die intensive Zusammenarbeit von Unternehmen und Kreativen ist", erklärt Kai Stührenberg, Teamleiter Innovation in der Wirtschaftsförderung Bremen.
Die Arbeiten können bis zum 31. Oktober 2010 eingereicht werden – alle weiteren Infos und die Teilnahmebedingungen gibt es hier.
Foto: www.sxc.hu
Designers’ Open | Das Festival für Design Leipzig | 29. bis 31. Oktober 2010

Vom 29. bis 31. Oktober präsentieren sich die Designers' Open, das Festival für Design Leipzig, wieder als mitteldeutscher Branchentreffpunkt für Design. Was im sechsten Jahr von den Designers' Open erwartet werden kann und welche Chancen das Festival für Leipzig und Mitteldeutschland beinhaltet, das erklärt Jan Hartmann (Foto unten links), selbst Designer mit Sitz in Leipzig und einer der Initiatoren der Designers' Open.
Die Designers' Open gehen jetzt ins sechste Jahr. Das hatte damals, in den Anfängen, wohl kaum einer erwartet. Wie entstand die Idee der Designers' Open überhaupt? 2003 gründete ein Team von vier Leuten das Designbüro „studio Hartensteiner“. Ziemlich schnell bemerkten wir, dass es für unsere Arbeit und Berufsgruppe keine adäquate Präsentationsmöglichkeit im mitteldeutschen Raum gab. So mussten wir zu Messen nach Köln oder Mailand fahren, um unsere neuen Produkte vorzustellen bzw. in den Austausch mit Gleichgesinnten treten zu können. Mit diesen gesammelten Messeerfahrungen und unserem Interesse, Designer in Leipzig und Umgebung aufzuspüren, zu vernetzen und öffentlich vorzustellen, fanden 2005 erstmals die „Grassi Open“ statt. Als Off-Programm zur „Grassimesse“ wurden etablierte Designer und Newcomer aus den Bereichen Medien- Grafik-, Mode-, Spielmittel- und Produktdesign mit dem Leipziger Einzelhandel vernetzt. Das erste Mal wurden Schaufenster und Ladenflächen zur Bühne neuer Design-Ideen. Zudem war an verschiedenen Orten ein ausgewähltes Kulturprogramm zu erleben.
Bereits 2006 etablierten wir die Designers’ Open zu einem eigenständigen, alljährlich im Oktober stattfindenden Festival für Design. Überraschend für uns war dabei die rasante Entwicklung, was die immer größer werdende Anzahl von Ausstellern und Besuchern angeht, die bis zum heutigen Tag anhält.
Wie haben sich die Designers' Open über die Jahre verändert? Die Designers’ Open entwickelten sich von einem Off-Programm der Grassi-Messe mit ausschließlich dezentralen, im Stadtgebiet verteilten Ausstellungsorten zum Branchentreffpunkt für Design in Mitteldeutschland mit zentraler Messe. Wir wollen dabei nach wie vor die Designer und ihre Arbeiten stärker in die Öffentlichkeit bringen und Orte für einen konstruktiven Austausch schaffen. Einen Austausch, der offen ist für das designinteressierte Publikum, Endverbraucher und Fachbesucher. Für dieses Jahr entwickelten wir ein Format, das – aus unserer Sicht – interessant für den Fachbesucher ist. Wir wollen Gestalter, die Designdienstleistungen anbieten und jene, die diese verwerten, verstärkt zusammenbringen. Mit dieser Idee erweitern wir das Angebot der Designers´ Open.
Wer nimmt in diesem Jahr an den Designers' Open teil? In diesem Jahr präsentieren mehr als 120 Aussteller Arbeiten von knapp 250 Gestaltern. Gezeigt wird Interior-, Industrie-, Mode- und Kommunikationsdesign. Dabei sind Einzelunternehmer, Designkollektive und Hochschulen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien, Polen und Kroatien. Uns freut besonders, dass sich mehr und mehr Kreative aus Leipzig als DO/Spot (externer Ausstellungsort) vernetzen und sich in ihren Läden und Ateliers mit einem besonderen Angebot im Zeitraum der Designers’ Open präsentieren. 
Zum ersten Mal seit ihrem Bestehen wird die zentrale Messe der Designers' Open in die Bereiche „DO/Market“ und „DO/Industry“ geteilt. Welche Idee verfolgen Sie mit diesem neuen Konzept? Die separate Präsentation bietet den Besuchern eine bessere Transparenz und Orientierung. Für Endkunden auf der Suche nach neuen Produkten aus dem Interior-, Mode- oder Spielmitteldesign ist der „DO/Market“ Bereich das Ziel. Im „DO/Industry“ Teil stellen Gestalter aus dem Produkt-, Industrie- und Kommunikationsdesign aus, die vor allem als Dienstleister wahrgenommen werden wollen.
Die vergangenen beiden Jahre zeigten, dass wir nur durch eine Trennung von Autoren- und Direktivdesign weiter wachsen und die Messe in den nächsten Jahren professionalisieren können. Die Trennung in „DO/Market“ und „DO/Industry“ ist auch eine logische Konsequenz aus den Stimmen verschiedener Aussteller, die auf der Designers´ Open bereits Neukunden gewannen und erfolgreich Auftragsakquise betrieben. Mit „DO/Industry“ möchten wir zudem Hochschulen und Unternehmen, die bereits Wissenschaft und Design vereinen, den Kontakt zu Wirtschaftsunternehmen erleichtern.
Wie beurteilen Sie die kürzlich als „creativ city“ ausgelobte Stadt Leipzig und das Land Sachsen als Designstandort? Aus meiner Sicht wird leider immer noch zu viel administriert und debattiert. Es werden Mittel von der EU bereitgestellt, die ausschließlich in diesen Feldern eingesetzt werden dürfen. So entstehen weiterhin Studien und Rankings, es wird sich getroffen und auf kommunaler Ebene Erfahrungsaustausch betrieben. Das ist zweifellos wichtig, nur erweckt es für uns den Anschein, dies wird getan, weil es gerade andere Städte machen und die eigene Stadt dem nicht hinterher stehen möchte. Doch der Kern der Sache – die Kreativen und ihre Arbeiten – bleiben dabei leider all zu oft unerkannt. Nach wie vor werden bestehende Strukturen und Aktivitäten, z.B. die bereits bestehenden Internetforen www.designserver.de und www.kreatives-sachsen.de oder auch das Vortragsprogramm der Designers´ Open zu wenig wertgeschätzt und gefördert. Sachsen hat eine sehr gut aufgestellte Wirtschaft und entlässt an seinen Hochschulen und Universitäten jährlich eine Vielzahl an hochmotivierten, sehr gut ausgebildeten Absolventen der verschiedensten Designdisziplinen. Die Voraussetzungen sind also da, ein exzellenter Designstandort zu werden oder besser gesagt ein Ort, an dem gestalterisches know-how auf wirtschaftliches Interesse stößt. 
Designers’ Open, das Festival für Design Leipzig, 29. bis 31. Oktober 2010
Öffnungszeiten: Fr/Sa 11-20 Uhr, So 11-19 Uhr
Eintritt: Tageskarte 8 Euro (Messe inklusive Vorträge), bis 12 Jahre Eintritt frei
Tageskarte 10 Euro (Kombikarte mit der Grassimesse)
Orte: Hôtel de Pologne, Hainstraße 16/18, Kretschmann's Hof, Katharinenstr. 17, 04109 Leipzig
Weitere Informationen finden Sie unter: www.designersopen.de
Fotos: Designers Open Leipzig 2010
Eins, zwei, drei - Meins! Design-Auktion bei Quittenbaum in München
Am 21. September 2010 dreht sich alles um hochwertige Einrichtungsobjekte namenhafter Möbelfabrikanten. Denn in einer Auktion offeriert das Auktionshaus Quittenbaum rund 300 Positionen.
Den Herstellern Knoll International und Herman Miller ist im Auktionskatalog sogar ein eigenes Kapitel gewidmet. Quittenbaum offeriert dieses Mal knapp 30 Möbel nach Entwürfen von Ray und Charles Eames, Eero Saarinen, Isamu Noguchi und anderen renommierten Designern. Darunter sind auch Noguchis Klassiker-Sofatisch 'IN-50' für Herman Miller (€ 2.800) und Saarinens 'Pedestal'-Esstisch für Knoll (€ 2.400).
Ein weiteres Kapitel ist Design aus Skandinavien gewidmet. Auch in diesem Bereich dominieren hochwertige Möbel: Zu den Raritäten gehört Finn Juhls Zweisitzer-Sofa aus dem Jahr 1945 (Schätzpreis € 8.000) und ein schöner Egg-Chair von Arne Jacobsen (€ 3.300). Wer viel Platz hat, sollte sich das sich wie eine Schlange durch den Raum windende 19-teilige DeSede-Sofa aus dem Jahr 1970 nicht entgehen lassen. Es ist mit günstigen € 5.000 bis 9.000 geschätzt. Dieses Sofa wird heute noch hergestellt und würde in dieser Größe weit über € 20.000 kosten.
Erlesene Wandtextilien und Teppiche runden das reiche Möbelangebot ab.Während sich ein weiterer Schwerpunkt mit Keramiken befasst.
Weitere Informationen inklusive den Vorbesichtiungsterminen gibt es hier.
Den Herstellern Knoll International und Herman Miller ist im Auktionskatalog sogar ein eigenes Kapitel gewidmet. Quittenbaum offeriert dieses Mal knapp 30 Möbel nach Entwürfen von Ray und Charles Eames, Eero Saarinen, Isamu Noguchi und anderen renommierten Designern. Darunter sind auch Noguchis Klassiker-Sofatisch 'IN-50' für Herman Miller (€ 2.800) und Saarinens 'Pedestal'-Esstisch für Knoll (€ 2.400).
Ein weiteres Kapitel ist Design aus Skandinavien gewidmet. Auch in diesem Bereich dominieren hochwertige Möbel: Zu den Raritäten gehört Finn Juhls Zweisitzer-Sofa aus dem Jahr 1945 (Schätzpreis € 8.000) und ein schöner Egg-Chair von Arne Jacobsen (€ 3.300). Wer viel Platz hat, sollte sich das sich wie eine Schlange durch den Raum windende 19-teilige DeSede-Sofa aus dem Jahr 1970 nicht entgehen lassen. Es ist mit günstigen € 5.000 bis 9.000 geschätzt. Dieses Sofa wird heute noch hergestellt und würde in dieser Größe weit über € 20.000 kosten.
Erlesene Wandtextilien und Teppiche runden das reiche Möbelangebot ab.Während sich ein weiterer Schwerpunkt mit Keramiken befasst.
Weitere Informationen inklusive den Vorbesichtiungsterminen gibt es hier.
21. Großes Zechenfest auf Zollverein

Am 25. und 26. September 2010 ist es soweit, dann startet das diesjährige Zechenfest in Essen. Unter dem Motto „Wir im Herzen der Kulturhauptstadt“ präsentiert die Stiftung Zollverein gemeinsam mit den Werbegemeinschaften des Bezirks VI und dem Kulturbüro der Stadt Essen auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein ein volles Kultur- und Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt. Wer mehr wissen möchte, schaut hier ins Programmheft der Veranstaltung.
Foto: PR UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein
8.9.10
Das September-Kalenderblatt & der Tag des Kaffees

Wie jedes Jahr gibt es auch 2010 einen Tag des Kaffees. Diesmal ist er am 24. September 2010. Auf der Internetseite des Aktiontags gibt es einen Überblick über die Veranstaltungen und Aktionen, die am Tag des Kaffees starten sollen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist die Anzahl der geplanten Events noch recht übersichtlich, doch vielleicht ändert sich das noch bis Ende September.
Für alle, die den Kalender nutzen möchten, gilt wie immer: Das bevorzugte Kalenderblatt mit einem Klick öffnen, mittels rechter Maustaste herunter laden und der Systemsteuerung Ihres Computers als neuen Bildschirmhintergrund einsetzen.

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