16.9.10

Kurz notiert: 4. Symposium Technisches Design & der 2. Deutsche Design Kongress

Das Symposium Technisches Design ist ein Podium zum Austausch von Wissenschaftlern und Praxisvertretern aus dem Bereich der Produktentwicklung. Seit 2007 werden hier Themen zum Technischen Design und der Schnittstelle zwischen Industriedesign und Ingenieurwissenschaften diskutiert. In diesem Jahr steht am 24. und 25. September 2010 in Dresden die folgende Frage im Mittelpunkt: Kosten und Nutzen von Design bei der Entwicklung von Konsum- und Investitionsgütern . Weitere Infos zum Thema gibt es hier.

Und wer mag, fährt am Montag gleich weiter zum Deutschen Designer Kongress, der am 27. September 2010 in Essen auf Zollverein stattfindet. Der 2. Deutsche Designerkongress will den Kreativen die Chancen aufzeigen, die in der Argumentation ihrer »etwas anderen« Arbeitsweise liegen. Das Anliegen des 2. Deutschen Designerkongresses ist es auch, den Auftraggebern genau diesen »Mehrwert« nahezubringen, den nur Sie als Kreative leisten.

Tag der Wohnkultur: Hereinspaziert


Am 19. September 2010 – dem „Tag der Wohnkultur“ - sind in fast allen an der „Route der Wohnkultur“ beteiligten 58 Objekten von 11 bis 18 Uhr eine oder mehrere Wohnungen für Besucher geöffnet. In zahlreichen Siedlungen und Stadtteilen von Duisburg bis Hamm werden Führungen angeboten und es finden Feste und Informationsveranstaltungen statt.


Von der Fabrikantenvilla zur Gartenlaube, vom Gründerzeitviertel zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt, von der Hochhaussiedlung der 1970er Jahre zum Fachwerkhaus im alten Dorfkern – all dies sind Beispiele einer Wohnkultur, die so vielfältig, widersprüchlich und eigen ist, wie das Ruhrgebiet selbst. Die „Route der Wohnkultur“ öffnet als Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010 im Kulturhauptstadtjahr ausgewählte, bewohnte Wohnungen des Ruhrgebietes und macht unterschiedlichste Lebenswelten und Wohnkulturen von der Region bis zum Wohnzimmer erlebbar. Nicht nur „Evergreens“ und historisch bedeutsame Wohnsituationen wie die typischen Zechensiedlungen, sondern auch „Newcomer“, gelungene und gescheiterte Experimente, aus der Mode gekommene, wieder entdeckte, umgebaute oder behutsam erneuerte Wohnformen werden thematisiert.

Die „Route der Wohnkultur“ macht die physischen, sozialen und atmosphärischen Besonderheiten des Raumes auf unterschiedlichen Maßstabsebenen unter Berücksichtigung des jeweiligen Kontextes erlebbar. Dazu gehören die Wohnung selbst, ihre Materialität, Flexibilität und Anpassbarkeit, das Wohnumfeld, der Standort im Stadtgefüge, die Dichte und Mischung der Nachbarschaft sowie Sozialstrukturen und Fragen der Identität und Symbolik einer Wohnform. Die „Route der Wohnkultur“ spricht gleichermaßen ein Fachpublikum wie auch die interessierte Öffentlichkeit an. Denn jeder ist ein Experte im Wohnen.


Weitere Infos gibt es hier.

Fotos: Route der Wohnkultur

Zum ersten Mal ausgeschrieben: Der Bremer Designpreis 2010 - Werner Steenken Edition für den Einzelhandel


Erstmalig vergibt die WFB Wirtschaftsförderung Bremen und die GFP - Gesellschaft für Produktgestaltung in diesem Jahr den Bremer Designpreis. Dieser mit 20.000 Euro dotierte Preis wird von nun an jährlich verliehen und zeichnet jeweils eine Kooperation zwischen Unternehmen und Vertreter der Kreativbranche aus. Den Beginn macht 2010 die Kategorie „Einzelhandel".
Der Bremer Designpreis 2010 richtet sich bundesweit an Mitglieder der Design- und Kreativwirtschaft und ihre Auftraggeber aus dem Einzelhandel: Gesucht werden faszinierende und überzeugende Lösungen aus den Bereichen Store-Design, Messe- und Ladenbau sowie Corporate Design, Kommunikationsdesign, Werbung, PR und Kommunikation, die beispielgebend sind und Perspektiven für die Branche aufzeigen. Der Preis zeichnet die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber aus. Im Vordergrund der Bewertung stehen dabei vor allem die Kriterien Kooperation, Kommunikation, Gestaltung und Innovation. „Mit dem jährlich zu vergebenden Bremer Designpreis wollen wir als Wirtschaftsförderer gemeinsam mit der Gesellschaft für Produktgestaltung zeigen, welche wirtschaftlichen Erfolge durch intelligentes Design und andere kreative Dienstleistungen erzielt werden können und wie wichtig die intensive Zusammenarbeit von Unternehmen und Kreativen ist", erklärt Kai Stührenberg, Teamleiter Innovation in der Wirtschaftsförderung Bremen.
Die Arbeiten können bis zum 31. Oktober 2010 eingereicht werden – alle weiteren Infos und die Teilnahmebedingungen gibt es hier.

Foto: www.sxc.hu

Designers’ Open | Das Festival für Design Leipzig | 29. bis 31. Oktober 2010


Vom 29. bis 31. Oktober präsentieren sich die Designers' Open, das Festival für Design Leipzig, wieder als mitteldeutscher Branchentreffpunkt für Design. Was im sechsten Jahr von den Designers' Open erwartet werden kann und welche Chancen das Festival für Leipzig und Mitteldeutschland beinhaltet, das erklärt Jan Hartmann (Foto unten links), selbst Designer mit Sitz in Leipzig und einer der Initiatoren der Designers' Open.

Die Designers' Open gehen jetzt ins sechste Jahr. Das hatte damals, in den Anfängen, wohl kaum einer erwartet. Wie entstand die Idee der Designers' Open überhaupt? 2003 gründete ein Team von vier Leuten das Designbüro „studio Hartensteiner“. Ziemlich schnell bemerkten wir, dass es für unsere Arbeit und Berufsgruppe keine adäquate Präsentationsmöglichkeit im mitteldeutschen Raum gab. So mussten wir zu Messen nach Köln oder Mailand fahren, um unsere neuen Produkte vorzustellen bzw. in den Austausch mit Gleichgesinnten treten zu können. Mit diesen gesammelten Messeerfahrungen und unserem Interesse, Designer in Leipzig und Umgebung aufzuspüren, zu vernetzen und öffentlich vorzustellen, fanden 2005 erstmals die „Grassi Open“ statt.
Als Off-Programm zur „Grassimesse“ wurden etablierte Designer und Newcomer aus den Bereichen Medien- Grafik-, Mode-, Spielmittel- und Produktdesign mit dem Leipziger Einzelhandel vernetzt. Das erste Mal wurden Schaufenster und Ladenflächen zur Bühne neuer Design-Ideen. Zudem war an verschiedenen Orten ein ausgewähltes Kulturprogramm zu erleben.
Bereits 2006 etablierten wir die Designers’ Open zu einem eigenständigen, alljährlich im Oktober stattfindenden Festival für Design. Überraschend für uns war dabei die rasante Entwicklung, was die immer größer werdende Anzahl von Ausstellern und Besuchern angeht, die bis zum heutigen Tag anhält.

Wie haben sich die Designers' Open über die Jahre verändert? Die Designers’ Open entwickelten sich von einem Off-Programm der Grassi-Messe mit ausschließlich dezentralen, im Stadtgebiet verteilten Ausstellungsorten zum Branchentreffpunkt für Design in Mitteldeutschland mit zentraler Messe. Wir wollen dabei nach wie vor die Designer und ihre Arbeiten stärker in die Öffentlichkeit bringen und Orte für einen konstruktiven Austausch schaffen. Einen Austausch, der offen ist für das designinteressierte Publikum, Endverbraucher und Fachbesucher.
Für dieses Jahr entwickelten wir ein Format, das – aus unserer Sicht – interessant für den Fachbesucher ist. Wir wollen Gestalter, die Designdienstleistungen anbieten und jene, die diese verwerten, verstärkt zusammenbringen. Mit dieser Idee erweitern wir das Angebot der Designers´ Open.

Wer nimmt in diesem Jahr an den Designers' Open teil? In diesem Jahr präsentieren mehr als 120 Aussteller Arbeiten von knapp 250 Gestaltern. Gezeigt wird Interior-, Industrie-, Mode- und Kommunikationsdesign. Dabei sind Einzelunternehmer, Designkollektive und Hochschulen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien, Polen und Kroatien. Uns freut besonders, dass sich mehr und mehr Kreative aus Leipzig als DO/Spot (externer Ausstellungsort) vernetzen und sich in ihren Läden und Ateliers mit einem besonderen Angebot im Zeitraum der Designers’ Open präsentieren.


Zum ersten Mal seit ihrem Bestehen wird die zentrale Messe der Designers' Open in die Bereiche „DO/Market“ und „DO/Industry“ geteilt. Welche Idee verfolgen Sie mit diesem neuen Konzept? Die separate Präsentation bietet den Besuchern eine bessere Transparenz und Orientierung. Für Endkunden auf der Suche nach neuen Produkten aus dem Interior-, Mode- oder Spielmitteldesign ist der „DO/Market“ Bereich das Ziel. Im „DO/Industry“ Teil stellen Gestalter aus dem Produkt-, Industrie- und Kommunikationsdesign aus, die vor allem als Dienstleister wahrgenommen werden wollen.
Die vergangenen beiden Jahre zeigten, dass wir nur durch eine Trennung von Autoren- und Direktivdesign weiter wachsen und die Messe in den nächsten Jahren professionalisieren können. Die Trennung in „DO/Market“ und „DO/Industry“ ist auch eine logische Konsequenz aus den Stimmen verschiedener Aussteller, die auf der Designers´ Open bereits Neukunden gewannen und erfolgreich Auftragsakquise betrieben. Mit „DO/Industry“ möchten wir zudem Hochschulen und Unternehmen, die bereits Wissenschaft und Design vereinen, den Kontakt zu Wirtschaftsunternehmen erleichtern.

Wie beurteilen Sie die kürzlich als „creativ city“ ausgelobte Stadt Leipzig und das Land Sachsen als Designstandort? Aus meiner Sicht wird leider immer noch zu viel administriert und debattiert. Es werden Mittel von der EU bereitgestellt, die ausschließlich in diesen Feldern eingesetzt werden dürfen. So entstehen weiterhin Studien und Rankings, es wird sich getroffen und auf kommunaler Ebene Erfahrungsaustausch betrieben. Das ist zweifellos wichtig, nur erweckt es für uns den Anschein, dies wird getan, weil es gerade andere Städte machen und die eigene Stadt dem nicht hinterher stehen möchte. Doch der Kern der Sache – die Kreativen und ihre Arbeiten – bleiben dabei leider all zu oft unerkannt. Nach wie vor werden bestehende Strukturen und Aktivitäten, z.B. die bereits bestehenden Internetforen www.designserver.de und www.kreatives-sachsen.de oder auch das Vortragsprogramm der Designers´ Open zu wenig wertgeschätzt und gefördert. Sachsen hat eine sehr gut aufgestellte Wirtschaft und entlässt an seinen Hochschulen und Universitäten jährlich eine Vielzahl an hochmotivierten, sehr gut ausgebildeten Absolventen der verschiedensten Designdisziplinen. Die Voraussetzungen sind also da, ein exzellenter Designstandort zu werden oder besser gesagt ein Ort, an dem gestalterisches know-how auf wirtschaftliches Interesse stößt.


Designers’ Open, das Festival für Design Leipzig, 29. bis 31. Oktober 2010
Öffnungszeiten: Fr/Sa 11-20 Uhr, So 11-19 Uhr
Eintritt: Tageskarte 8 Euro (Messe inklusive Vorträge), bis 12 Jahre Eintritt frei
Tageskarte 10 Euro (Kombikarte mit der Grassimesse)
Orte: Hôtel de Pologne, Hainstraße 16/18, Kretschmann's Hof, Katharinenstr. 17, 04109 Leipzig
Weitere Informationen finden Sie unter: www.designersopen.de

Fotos: Designers Open Leipzig 2010

Eins, zwei, drei - Meins! Design-Auktion bei Quittenbaum in München

Am 21. September 2010 dreht sich alles um hochwertige Einrichtungsobjekte namenhafter Möbelfabrikanten. Denn in einer Auktion offeriert das Auktionshaus Quittenbaum rund 300 Positionen.

Den Herstellern Knoll International und Herman Miller ist im Auktionskatalog sogar ein eigenes Kapitel gewidmet. Quittenbaum offeriert dieses Mal knapp 30 Möbel nach Entwürfen von Ray und Charles Eames, Eero Saarinen, Isamu Noguchi und anderen renommierten Designern. Darunter sind auch Noguchis Klassiker-Sofatisch 'IN-50' für Herman Miller (€ 2.800) und Saarinens 'Pedestal'-Esstisch für Knoll (€ 2.400).
Ein weiteres Kapitel ist Design aus Skandinavien gewidmet. Auch in diesem Bereich dominieren hochwertige Möbel: Zu den Raritäten gehört Finn Juhls Zweisitzer-Sofa aus dem Jahr 1945 (Schätzpreis € 8.000) und ein schöner Egg-Chair von Arne Jacobsen (€ 3.300). Wer viel Platz hat, sollte sich das sich wie eine Schlange durch den Raum windende 19-teilige DeSede-Sofa aus dem Jahr 1970 nicht entgehen lassen. Es ist mit günstigen € 5.000 bis 9.000 geschätzt. Dieses Sofa wird heute noch hergestellt und würde in dieser Größe weit über € 20.000 kosten.
Erlesene Wandtextilien und Teppiche runden das reiche Möbelangebot ab.Während sich ein weiterer Schwerpunkt mit Keramiken befasst.

Weitere Informationen inklusive den Vorbesichtiungsterminen gibt es hier.

21. Großes Zechenfest auf Zollverein


Am 25. und 26. September 2010 ist es soweit, dann startet das diesjährige Zechenfest in Essen. Unter dem Motto „Wir im Herzen der Kulturhauptstadt“ präsentiert die Stiftung Zollverein gemeinsam mit den Werbegemeinschaften des Bezirks VI und dem Kulturbüro der Stadt Essen auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein ein volles Kultur- und Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt. Wer mehr wissen möchte, schaut hier ins Programmheft der Veranstaltung.

Foto: PR UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein

8.9.10

Das September-Kalenderblatt & der Tag des Kaffees


Wie jedes Jahr gibt es auch 2010 einen Tag des Kaffees. Diesmal ist er am 24. September 2010. Auf der Internetseite des Aktiontags gibt es einen Überblick über die Veranstaltungen und Aktionen, die am Tag des Kaffees starten sollen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist die Anzahl der geplanten Events noch recht übersichtlich, doch vielleicht ändert sich das noch bis Ende September.

Für alle, die den Kalender nutzen möchten, gilt wie immer: Das bevorzugte Kalenderblatt mit einem Klick öffnen, mittels rechter Maustaste herunter laden und der Systemsteuerung Ihres Computers als neuen Bildschirmhintergrund einsetzen.



28.8.10

Das überflutete Drachenfest-Gelände

Die Tatsache, dass das Drachenfest in Melle abgesagt werden musste, hat sicher viele enttäuscht. Doch wer Gestern vor Ort war, weiß, dass es keine Alternative gab. Der Osnabrücker Rotaract Club wollte auf dem Drachenfest ein ShelterBox-Camp zugunsten der Flutopfer in Pakistan aufbauen. Wir konnten nur froh sein, dass noch nicht viel aufgebaut war, als das Wasser kam. Freitag Nachmittag haben wir unsere Sachen wieder aus Melle zurück geholt. Hier ein paar Impressionen:


Weitere Infos und Bilder vom Drachenfest-Gelände gibt es hier.

Organisatorisches: Die Landesgartenschau nach dem Hochwasser

Die Pegel sinken, das Wasser fließt ab, sogar die Sonne zeigt sich - wir freuen uns, dass wir das Ippenburger Schlossparkgelände morgen (29.8.) wieder öffnen können! Parkmöglichkeiten stehen ab Sonntag, etwas eingeschränkt, wieder zur Verfügung, der Busshuttle verkehrt planmäßig, allerdings auf der Ausweichroute aus Anlass des 36. Historischen Marktes. (Haltestellen in Bad Essen Bahnhof und Niedersachsenstraße)

Da die Hunte über die Ufer getreten war, stehen die Ippenburger Gartenschauparkplätze (noch teilweise) unter Wasser. Die Sicherheit auf den Ippenburger Parkplätzen war für heute, Samstag (27.8. 2010) nicht zu gewährleisten, daher bleibt der Park von Schloss Ippenburg heute noch geschlossen.

Der Solepark ist geöffnet, ebenso die Blumenhallen- schauen im ehemaligen Hallenbad mit der aktuellen Hallenschau "Faszination im Garten - Heide, Gräser, Gartenzwerge". Veranstaltungen sind von der Waldbühne in die Blumenhallenschauen verlegt. Alle geplanten Veranstaltungen finden, sofern möglich, statt.

Der Auftritt von "Der Familie Popolski" ist für Sonntagabend (29. August), 19:30 Uhr, wie bereits angekündigt, nicht auf der Waldbühne, sondern in der Ippenburger Schlossgastronomie gebucht. (Einlass mit Konzertticket ab 18:30 Uhr)

Der Busshuttle verkehrt heute, Samstag 28. August, nicht.
Parkplätze sind in Bad Essen - unter anderem wg. des Historischen Marktes - nur eingeschränkt vorhanden.

Wer heute den Landesgartenschaustandort Solepark besuchen möchte, zahlt vollen Eintritt, erhält allerdings ein zusätzliches Ticket, das auch den Besuch des Standortes Ippenburg an einem anderen (sonnigen) Tag ermöglicht.

Der Historische Markt wurde am Freitag (27. August) wie geplant eröffnet, ein Besuch im historischen Ortskern lohnt sich aktuell also ganz besonders.

Die Ausweichroute des Shuttle am Sonntag: Der Bus kommt von Ippenburg, quert die B 65 und fährt über die Harpenfelder Brücke zur Haltestelle Bahnhof, von da aus durch den Harpenfelder Weg und über die Gartenstraße links in die Niedersachsenstraße. Von dort nimmt er die Schulallee und die Franz-Martin-Straße wieder zur Harpenfelder Brücke zurück nach Schloss Ippenburg. (Auch der Haltepunkt Lerchenstraße wird in diesen vier Tagen nicht bedient.) Die Gartenschaubesucher müssen ab Haltestelle Niedersachsenstraße Richtung Süden (bergauf) den Durchgang neben dem Rathausparkplatz/der ehemaligen Tourist-Info benutzen und dann die Platanenallee hinauf zum Solepark einen ca. 5 bis maximal 10-minütigen Fußweg bis zum Landesgartenschaueingang Solepark in Kauf nehmen.
Besucher des Soleparkes können die Platanenallee abwärts gehen, queren die Lindenstraße und nehmen den kleinen Fußweg (ehem. Tourist-Info /„Der kleine Troll“) zur Gartenstraße, queren diese mit Hilfe des Fußgängerüberwegs und nutzen die Haltestelle Niedersachsenstraße in Höhe des Parkplatzes, um nach Ippenburg zu gelangen.

27.8.10

Die Landesgartenschau und die Wassermassen

Eigentlich ist die "Wasserlandschaft" auf der Landesgartenschau ein Kunst- und Bildungsprojekt. Heute trifft der Begriff auch auf die Parkplätze der Gartenschau zu. Hier die aktuelle Presseinformation der Landesgartenschau Bad Essen:

Wetterbedingt bleibt der Gartenschaustandort Schloss Ippenburg heute, am 27. August, und auch morgen, am Samstag, 28. August, leider geschlossen, der Solepark mit SoleArena und Blumenhalle ist geöffnet.

Da die Hunte, die Schloss Ippenburg umfließt, infolge des Starkregens gestern und heute nacht über die Ufer getreten ist, stehen die Landes- gartenschauparkplätze größtenteils unter Wasser.

Die Sicherheit auf diesen Parkplätzen ist nicht zu gewährleisten, daher bleibt das Ippenburger Gelände der Landesgartenschau heute und auch morgen geschlossen.
Dies, da wir befürchten müssen - angesichts der weiteren Regenfälle im Verlauf des Tages -, dass das Wasser nicht in der notwendigen Zügigkeit abfließt. (Bislang gingen in Bad Essen rund 150 Liter pro Quadratmeter nieder, eine Regenmenge die hier bislang einmalig ist.)

Der Solepark ist zugänglich, ebenso die Blumenhalle.
Veranstaltungen müssen heute leider ausfallen, morgen werden Veranstaltungen im Solepark von der Waldbühne in die Blumenhallenschauen verlegt.

Der Betrieb des Busshuttle musste heute leider ebenfalls eingestellt werden, er verkehrt auch morgen, Samstag, 28. August nicht.
Parkplätze sind in Bad Essen - unter anderem wg. des Historischen Marktes - nur eingeschränkt vorhanden.

Wer morgen den Landesgartenschaustandort Solepark besuchen möchte, zahlt vollen Eintritt, erhält allerdings ein zusätzliches Ticket, das auch den Besuch des Landesgartenschaustandortes Ippenburg an einem anderen Tag ermöglicht.

O-Ton zur Hochwasserkatastrophe in Osnabrück

... und hier noch ein Bericht des Pressesprechers Dr. Jürgensen

Aktuelle Mitteilung der Stadt: Erster Katastrophenalarm in der Geschichte Osnabrücks

Gerade kam die folgende Pressemitteilung der Stadt Osnabrück zum Thema herein:

Wegen der starken Regenfälle hatte Oberbürgermeister Boris Pistorius um 4.15 Uhr den 1. Katastrophenalarm in der Geschichte der Stadt Osnabrück ausgelöst. Im Stadtteil Lüstringen ist die Hase auf einen Pegelstand von 2,58 Meter über normal gestiegen. In 24 Stunden hat es 119 Liter pro Quadratmeter geregnet – deutlich mehr als 1981. Damals fielen pro Quadratmeter 105 Liter in 24 Stunden. In Eversburg ist der Pegelstand leicht gesunken. Seit den frühen Abendstunden sind 50 Kräfte der Berufs- und 180 Kräfte der freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Zusätzlich hilft das THW mit 178 Männern und Frauen. Die Kräfte sind bisher zu über 400 Einsätzen gerufen worden. Inzwischen treffen auch überörtliche Feuerwehrleute aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und Vechta ein, um die Kollegen abzulösen, die in der Nacht gearbeitet haben. Inzwischen ist ein Evakuierungszentrum in der Gesamtschule Schinkel eingerichtet worden. Das Bürgertelefon ist nach wie vor geschaltet unter der Nummer 323-3000.

Auch der private und der öffentliche Nahverkehr ist betroffen. Busse konnten überflutete Straßen nicht passieren und mussten umgeleitet werden. Ständig aktualisierte Informationen zum ÖPNV werden auf seiner Internetseite bereitgestellt.

Land unter in Osnabrück: Hier die Links dazu

Aus aktuellem Anlass: Hier ein paar Links zu den Folgen des von Tief „Cathleen" verursachten Dauerregens:

Der Live-Ticker der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ)

Die NOZ-Bildergalerie zum Thema

Die Filme des regnionalen Nachrichten Senders os1tv

Fotos von Osnabrückern im Nachbarschaftsportal der NOZ

Überflutungen in & um Osnabrück - Drachenfest abgesagt

Leider fällt die für dieses Wochenende geplante ShelterBox-Aktion der Osnabrücker Rotaracter buchstäblich ins Wasser: Aufgrund der katastrophalen Wetterverhältnisse muß das 10. internationale Drachenfeste Melle 2010 leider ausfallen. Der Veranstaltungsort - ein Flugplatz - steht komplett unter Wasser, die Hilfsorganisationen sind schon die ganze Nacht im Einsatz. Jetzt droht auch noch ein kleiner Fluß in der Nähe des Flugplatzes über die Ufer zu treten.

Die hiesigen Wassermassen des abitionierten Regentiefs „Cathleen" verhindern zwar die ShelterBox-Aktionen der Rotaracter. Gespendet werden kann aber trotzdem: Wer ShelterBox unterstützen möchte, kann durch den Versand einer SMS mit dem Kennwort „BOX“ an die 81190 helfen. Die SMS kostet 5,-€ (inkl. 0,17 € für die technische Dienstleistung und zzgl. SMS-Transportkosten)
Oder durch eine Spende auf das Konto
Institut: Sparkasse Hannover
Inhaber: ShelterBox
Verwendungszweck: Name + eMail-Adresse/Anschrift + ShelterBox Rotary 1850
KTO.: 9000 655 32
BLZ.: 250 501 80
Spendenfinanzierung: ShelterBox arbeitet ausschließlich spendenfinanziert und ist deshalb auf die Unterstützung und Hilfe engagierter Spender und Spenderinnen angewiesen. Jeder Beitrag zählt und hilft ShelterBox auch in Zukunft immer dort zu sein, wo Menschen um ihr Überleben kämpfen müssen.

Weitere Informationen zum Thema:
• Immer wissen was los ist: Twitter
• ShelterBox Deutschland
• ShelterBox-News weltweit
• ShelterBox auf Youtube
• ShelterBox auf Flickr


Weitere News zum Regentief „Cathleen" - und seinen Folgen
Wer sich ein Bild davon möchte, was hier in Osnabrück derzeit abgeht: Hier ein Auszug aus dem Live-Ticker der Neuen Osnabrücker Zeitung zum Thema:
Die Stadt löste diese Nacht um 4 Uhr Katastrophenalarm aus – das gab es seit der Nachkriegszeit nicht mehr. Der Pegelstand der Hase erreich 2,40 Meter über normal.

Schulausfall erfreut vielleicht die Schüler, aber nicht die berufstätigen Eltern.

Pressetermine sind abgesagt.

Die Hunte ist am Schloss Ippenburg über die Ufer getreten. Der Parkplatz der Landesgartenschau ist gesperrt, das Ippenburger Gelände der Landesgartenschau bleibt heute geschlossen.

In Oesede steht das Dütecafe unter Wasser, der Edeka dort hat Sandsäcke vor der Tür und Möbel Wiemann die Produktion eingestellt -
das gleiche gilt für den Landmaschinenhersteller Rabe Agri in Bad Essen und die Metallbaufirma Neuero in Melle-Buer, wo ein Damm gebrochen ist.

Die Lengericher Landstraße ist wegen der überschwemmten Dütebrücke bei Wiemeyer gesperrt. Autofahrer kommen hier nicht nach Osnabrück.

Der Wilkenbach im Stadtteil Hellern führt zwei Meter höheres Wasser als normal.

Auf den tiefer liegenden Wiesen stehen die Kühe bis zum Bauch im Wasser.

Die Kneipe an der Ecke Tannenkamp/ Lerchestraße im Stadtteil Dodesheide ist besonders betroffen. Das Wasser soll hier im Keller bis zur Türklinke gestanden haben.

Durch die Überflutung der Nette sind die Nebenstraßen teilweise nicht befahrbar.

Das Freibad in Hagen ist um 40 Zentimeter überschwemmt, das Becken mit Schlamm und Geröll geflutet. Die Freibad-Saison ist ab sofort beendet.

Der Pegelstand der Hase in Lüstringen steht bei 2,54 Meter. Bislang höchster jemals gemessener Stand war 2,40 Meter.

In Belm-Icker hat unser Leser Klaus-Dieter Goldmann mit seinem Regenmesser einen Niederschlag von 176 Liter Wasser gemessen: „Der Icker Bach läuft quer über die Felder.“

Die historische Dallmühle in Hagen an der Bergstraße hat es schwer erwischt. Der Goldbach hat den Keller des alten Sägewerks bis zur Decke gefüllt. Das Wasser stand im Erdgeschoss knöchelhoch.

Feuerwehrleute paddeln teilweise in Schlauchbooten durch die Straßen.

Ein Rergenrückhaltebecken in Ibbenbüren-Esch ist übergelaufen. Das Wasser hat ein Stellwerk geflutet und lahmgelegt. Die Züge Richtung Rheine enden in Osnabrück. Die Reisenden werden mit Bussen nach Rheine gebracht. Fernzüge werden weiträumig umgeleitet, dadurch entstehen Verspätungen von über einer Stunde.

In Teilen Hellerns bricht das Chaos aus. Die Regenrückhaltebecken können kein Wasser mehr aufnehmen. Die Fluten schwappen zurück in die Straßen und strömen in Hauseingänge und Keller.

Ikea rüstet sich für die Flut. Der Wasserstand der Düte ist alarmierend. 30 Zentimeter noch, sagen Augenzeugen, dann geht’s über die Ufer. Ikea grenzt unmittelbar am Überschwemmungsgebiet der Düte.

Das Festival „Hütte rockt“ findet übrigens statt!

Technisches Hilfswerk aus Oldenburg und Cloppenburg ist in Osnabrück eingetroffen.

Die Sondereinsatzgruppe SEG richtet auf dem Schulhof in Hagen zwei Feldküchen für die Einsatzkräfte ein.

Beim Baumarkt Hornbach wird eine Solidaritätsaktion organisiert: Aus den nächstgelegenen Filialen wird gegen Mittag eine Lieferung von etwa 50 zusätzlichen Schmutzwasserpumpen und Trockensaugern erwartet.

Die Kläranlage in Belm ist übergelaufen! Über den Belmer Bach ergießt sich jetzt das ganze ungeklärte Schmutzwasser in die Hase. Wenn’s schlimm kommt, ist die Belmer Kläranlage für die nächsten Wochen außer Betrieb. Experten sagen, es dauert lange, bis die Anlage nach so einem Zwischenfall die volle Reinigungskraft wieder erlangt hat.

12.20 Uhr: Meldung von der Feuerwehr GMHütte: Der Pegel der Düte sinkt langsam.
…
…

26.8.10

Drachenfest in Melle: Spiel, Spaß und Hilfe - Rotaracter starten Aktion für Pakistan


Camping auf dem Volksfest? Ja, denn die Osnabrücker Rotaracter machen vom 27. bis 29. August 2010 den Praxistest: Sie bauen mit Hilfe einiger ShelterBoxen ein kleines Elsdorf auf. ShelterBoxen sind Kisten, die alles enthalten, was man zum Überleben braucht – unter anderem Zelte und Wasserfilter. Wer das Camp auf dem Drachenfest in Melle besucht, kann nicht nur einen Blick in die Zelte werfen, gegen eine kleine Spende bieten die Rotaracter den Besuchern leckere Fruchtgetränke an, drehen am Glücksrad und schicken Luftballons zum Wettrennen in die Lüfte. Der Erlös kommt ShelterBoxen für Pakistan zu gute.

Als die katastrophalen Überschwemmungen Pakistan trafen, war ShelterBox innerhalb von 48 Stunden vor Ort. „Inzwischen konnten 1.900 Zelte an Familien verteilt werden, die all ihr Hab und Gut in den Fluten verloren haben“, erklärt Matthias Christian Bullmahn vom Osnabrücker Rotaract Club. „Ebenfalls im Krisengebiet angekommen: Wasserfilter für 10.000 Familien, die jeweils für ein Jahr reichen sollen. Weitere 624 ShelterBoxen sind auf dem Weg nach Pakistan.“


„Eine ShelterBox enthält alles, um zehn Personen mindestens sechs Monate mit dem Notwendigsten zu versorgen“, erklärt Rotaracterin und ShelterBox-Vertreterin Elke Krüger. „Dazu gehören unter anderem ein 10-Mann-Zelt, Schlafsäcke, Kocher, Licht, Werkzeuge und Wasserfilter.“ Damit sind die Überlebenskisten genau die praktische Soforthilfe, die in Pakistan benötigt wird.

„Wir laden alle herzlich ein, sich auf dem Drachenfest in unserem ShelterBox-Camp ausgiebig über die Hilfsorganisation und ihre Überlebenskiste zu informieren“, so Maike Baumgarten, Präsidentin des Rotaract-Clubs Osnabrück. „Außerdem organisieren wir gemeinsam mit den Rotary Clubs Osnabrück, Osnabrück-Süd und Melle-Wittlage sowie dem Rotaract Club Tecklenburg ein Luftballonrennen: Gegen eine kleine Spende können die Besucher des Festes ihren eigenen Ballon in die Lüfte steigen lassen und mit etwas Glück einen tollen Preis gewinnen. Darüber hinaus können die Besucher an der Smoothie-Theke im ShelterBox-Camp leckere Fruchtshakes und alkoholfreie Cocktails genießen. Für die Kinder bauen wir außerdem ein Glücksrad auf.“

Die Spendeneinnahmen dieses Wochenendes fließen komplett in die Anschaffung der dringend benötigten ShelterBoxen. „Durch eine ähnliche Aktion konnten wir im Frühjahr schon einmal eine Überlebenskiste im Wert von 750 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti finanzieren“, so Baumgarten. „Dieses Mal freuen wir uns riesig, dass wir die ersten Spenden schon im Vorfeld erhalten haben: Denn die fünf Osnabrücker Rotary Clubs (Melle-Wittlage, Nord, Süd, Mitte und der Altclub) haben spontan beschlossen 11.000 Euro für Pakistan auf unsere aktuelle Sammelaktion drauf zu packen. Sie übergeben Elke Krüger am Wochenende einen entsprechenden Scheck!“

Unter www.shelterbox.de werden die Informationen über die aktuellen Hilfsaktionen ständig aktualisiert. Hier sieht man: In den letzten Monaten konnte ShelterBox vor allem in Haiti, Uganda und China sowie Brasilien und Pakistan helfen.
Weitere Infos über das Drachenfest und das Shelterbox-Camp der Rotaracter gibt es hier.


Auch wer nicht zum Drachenfest kommt, kann helfen – und zwar durch eine Spende oder den Versand einer SMS mit dem Kennwort „BOX“ an die 81190. Die SMS kostet 5,-€ (inkl. 0,17 € für die technische Dienstleistung und zzgl. SMS-Transportkosten)

Bildmaterial: ShelterBox

24.8.10

Gehrock und Zylinder oder Blaudruck und Holzschuhe: Der 36. Historischer Markt in Bad Essen startet am Freitag, den 27. geht bis Sonntag, den 29. Aug


Das Jahr 2010 ist in vielerlei Hinsicht für Bad Essen besonders: Die vierte niedersächsische Landesgartenschau nahm hier "Quartier" und neben dem neuen Solepark und dem attraktiven Schlossgelände von Schloss Ippenburg mit über 60 Gärten ist auch der historische Ortskern mit Norddeutschlands schönstem Fachwerk-Kirchplatz Schauplatz der Landesgartenschau. Dieser Kirchplatz steht nun im Mittelpunkt des zwanzigsten Landesgartenschau-Wochenendes. Zum 36. Mal bereits findet rund um den Kirchplatz der Historische Markt statt – mit Marktbuden, Tanz, Bühnenprogramm, Kinderflohmarkt und unterschiedlichsten Vorführungen.

Ganz besonders und typisch für das besondere Ambiente, das ihn von anderen Märkten unterscheidet, ist, dass sich das Gros der Akteure kleidet, wie es am Ende des neunzehnten oder zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts üblich war. Besucher, die sich "historisch" kleiden, sind sehr willkommen - im Gehrock und schwarzen Kleid oder in Holzpantinen und blauer Arbeitskleidung oder Schürze. Welfenbowle am Stand des Saftladens für einen guten Zweck, zauberhafte Hortensienkränze, Bad Essener Blaudruck mit einem historischen Muster – jüngst neu entdeckt, Kaffee und Kuchen, Würstchen und Sauerkraut, leckere Pickert, selbstgemachte Marmelade, Brotbacken und Feuersteine, Tänze und Musik aus dem Mittelalter und die rockenden seven beats, der Marktmeister im Gehrock und unzählige Helfer und Marktgäste in historischen Kostümen sowie ein ökumenischer Gottesdienst auf Wittlager Platt - das alles und mehr hat der 36. Historische Markt in Bad Essen im Programm. "Wesentlicher Bestandteil des Marktes sind Vorführungen alter Handwerkskünste wie Korbflechten, Weben, Drechseln, Scheren schleifen, Holzschuhmachen, Böttchern, Schmieden und Blaudruck – auch im Landesgartenschaujahr 2010 bietet der Historische Markt wieder ein rundes und attraktives Programm!", kündigt Marktmeister Robert Wellmann an. "Die Besucher der Landesgartenschau können ihren Aufenthalt mit einem Rundgang über den Historischen Markt verbinden. Am besten, sie buchen gleich einen Kurzurlaub für beide Ereignisse in Bad Essen, das lohnt sich bestimmt!" empfiehlt Wellmann.Bad Essen zeigt sich zur Landesgartenschau höchst lebendig, attraktiv, liebenswert und damit zukunftsfähig. Der Historische Markt versetzt uns zurück in die Zeit unserer Urgroßväter und -mütter - eine Zeit, in der man sich stärker an natürlichem Licht orientierte und Muße, Ausruhen und mehr Miteinander üblich waren - das alles bietet Bad Essen noch heute.

Öffnungszeiten:
Landesgartenschau Bad Essen 2010, Schloss Ippenburg/Solepark:
Einlass- und Kassenöffnungszeiten täglich 9 Uhr bis 19 Uhr
Besucher können auf dem Landesgartenschaugelände
bis zum Einbruch der Dunkelheit, maximal jedoch bis 21Uhr, verweilen.
Bei Sonderveranstaltungen gelten gesonderte Öffnungszeiten.
Ein Eintrittsgeld für den Historischen Markt wird nicht erhoben.

Foto: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH

Die Rosenkönigin


Am Königinnentag des Forum Natur während des Historischen
Marktes, am 29. August mit dabei: Die frisch gewählte Rosenkönigin der Landesgartenschau in Bad Essen Anita Eilering.

Foto: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH

Ein Fest des Wohnens: Tag der Wohnkultur am 19. September


Bergarbeitersiedlungen, Siedlungsbauten aus den 1970er Jahren, Fachwerkhäuser, Villen der Gründerzeit, Bauten im Stil der neuen Sachlichkeit, Bauhausarchitektur, moderne Grachtenbauten – die Wohnkultur im Ruhrgebiet ist vielfältig. Wie vielfältig zeigt das Kulturhauptstadt-Projekt „Route der Wohnkultur“ anhand ausgewählter, bedeutender und markanter Objekte in der Region. Es lädt die Besucher ein, die Geschichte, die unterschiedlichen Lebensformen und die Menschen der Metropole Ruhr und ihre Alltagskultur kennenzulernen.
Ein besonderer Höhepunkt: Der „Tag der Wohnkultur“ am 19. September 2010. An diesem Tag sind in allen an der Route beteiligten Objekten einzelne Wohnungen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Sie geben einen besonderen Einblick in die Alltagskultur und Architekturgeschichte der Metropole Ruhr. Außerdem finden in zahlreichen Siedlungen und Stadtteilen Feste, Sonderführungen und Informationsveranstaltungen statt. „Wer ein Bild des Lebens in der Metropole Ruhr bekommen möchte, ist bei dem ‚Tag der Wohnkultur’ genau richtig. Die Besucher sehen nicht nur die verschiedenen Facetten des Wohnens im Ruhrgebiet und seine vielfältige Architekturgeschichte, sondern können auch mit den Bewohnern und Menschen feiern“, sagt Lars Niemann Projektinitiator vom Büro Stadtidee.
Das ausführliche Programm zum Tag der Wohnkultur sowie weitere Informationen zu den Objekten und den einzelnen Standorten gibt es hier. Alle zu besuchenden Objekte werden im Straßenraum und an den Gebäuden selbst markiert. Volunteers der RUHR.2010 werden den Besuchern den Weg weisen. Die Teilnahme am „Tag der Wohnkultur“ ist kostenlos.

Bild: Route der Wohnkultur

Schweden Dokus diese Woche im TV

Diese Woche gibt es relativ wenig Schweden-Krimis, aber dafür einige gute Dokumentationen. Neu sind wenige, aber einige kommen auch zu Zeiten, zu denen Berufstätige TV-Sendungen schauen (können).

Tingvall Trio
WDR - Mittwoch - 25.08.2010 - 00:50 - 01:50

Der schwedische Pianist Martin Tingvall lernte sein Handwerk von Bobo Stenson und nennt sowohl Miles Davis als auch AC/DC als Vorbilder. Jürgen Spiegel saß als Live-Drummer bereits auf Festivalbühnen wie "Rock am Ring" oder dem "Hurricane Festival". Zusammen mit Bassist Omar Rodriguez Calvo, der u. a. mit Ramon Valle und Roy Hargrove gearbeitet hat, entwickeln sie einen melodischen, fast popmusikalischen Trio-Sound, der in seiner Leichtigkeit und Reduktion des Öfteren an das Esbjörn Svensson Trio erinnert - ohne ganz an dessen Finesse heranzureichen Dennoch gelingt dem Tingvall Trio dank seiner vollmundigen Melodien das Kunststück, einerseits verwöhnte Jazz-Gourmets zu bedienen und andererseits Jazz-Muffel nicht zu verschrecken. Stilmischung als Erfolgsrezept: skandinavischer Jazz mit kubanischen Anklängen und einer leichten Rock'n'Roll-Attitüde.

Schwedische Inselwelt
BR - Mittwoch - 25.08.2010 - 17:00 - 17:30

Direkt vor der Millionenstadt liegt eines der größten Inselreviere der Welt: die Schären vor Stockholm. 10.000 Menschen leben dort verteilt auf 30.000 Inseln und Inselchen. Das macht im Durchschnitt drei Inseln pro Person. Der langjährige Skandinavien- korrespondent Tilmann Bünz und sein Team haben diese Inselwelt in allen vier Jahreszeiten besucht: Im Sommer, wenn die Städter kommen, im Herbst, wenn die Insulaner sich von dem Ansturm erholen und Zeit finden, ihren Kindern das Fischen beizubringen, im Winter, wenn es um 9.00 Uhr hell wird und um 15.00 Uhr schon wieder dunkel und schließlich im Frühling, wenn das Eis bricht und die ersten Städter wieder Sehnsucht nach den Schären bekommen. Im Mittelpunkt der Reportage stehen zwei blonde, starke schwedische Frauen wie aus dem Bilderbuch: Lotten von der Jungfraueninsel, die mit ihrem Mann Urban und den zwei kleinen Kindern eine Insel für sich allein hat. Sie ist zwei Kilometer lang und 300 Meter breit. Die Kinder fliegen bei Eisgang mit dem Hubschrauber in den Kindergarten. Ylva führt auf Rödlöga, der letzten Insel draußen im Meer, den östlichsten Kaufmannsladen Schwedens. Bei Sturm geht sie Segeln, wenn sie den "Inselkoller" bekommt. Außerdem werden die zwei knorrigen Bootsbauer Hans und Per-Oskar vorgestellt, die unverdrossen seit einem halben Jahrhundert Holzboote von Hand bauen. Mit diesem Film voll Respekt und Sympathie für die Menschen auf den Inseln verabschiedet sich Tilmann Bünz nach vielen Jahren als Korrespondent aus Skandinavien.

Eisenbahn-Romantik: 150 Jahre Eisenbahnen in Schweden
HR - Freitag - 27.08.2010 - 15:00 - 15:30

Vor 150 Jahren fuhr in Schweden die erste Eisenbahn - ein Grund zum Feiern. Die größte Jubiläumsveranstaltung richtet das Schwedische Eisenbahnmuseum Gävle in der Region Gästrikland aus. 17 Dampfloks, 14 E-Loks, fünf Dieselloks und zwei Dieseltriebwagen geben sich ein Stelldichein. 30.000 Eisenbahnfans haben sich Mitte September eineinhalb Zugstunden von Stockholm entfernt getroffen und diese große Bahnparty gefeiert.

Wallander: Offene Rechnungen
ORF2 - Samstag - 28.08.2010 - 00:05 - 01:30


Håkan Nesser: Das falsche Urteil
ARD - Samstag - 28.08.2010 - 01:15 - 04:05


Traumstädte: Stockholm - Die Entspannte
ZDF infokanal - Samstag - 28.08.2010 - 01:30 - 02:15

Veerle Schrovens ist Stockholm verfallen. Täglich klettert sie in Bergsteigermontur auf die Dächer der Stockholmer Altstadt und kann sich kein anderes Leben vorstellen. Die 41-Jährige braucht das. Den Blick auf die pastellfarbenen Häuser und auf das glitzernde Wasser von Ostsee und Mälarsee, die im Zentrum Stockholms zusammenfließen. Vor 15 Jahren kam die Belgierin als Groß- und Außenhandelskauffrau das erste Mal im Rahmen einer Dienstreise nach Stockholm. Im dunklen, kalten Winter. Doch zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte sich die rastlose Veerle zu Hause. "Ich komme von hier", fühlte sie damals. Sie gab ihre Arbeit auf und zog nach Stockholm. Und als wäre es Schicksal, fand sie den Traumjob, der ihr nun mehrmals täglich eine einmalige Perspektive auf die Stadt erlaubt: Sie organisiert Klettertouren über die Dächer der Altstadt. Stockholm ist eine schwimmende Metropole, mit einzigartiger Stadtgeographie: Jeweils ein Drittel der Stadtfläche besteht aus Grünflächen, Wasser und bebautem Gebiet. Man kann mitten in der City schwimmen, angeln oder im Winter Schlittschuh laufen. Ostsee und Mälarsee umarmen Stockholm an allen Ecken und Enden. Stockholm liegt auf 14 Inseln, die durch 57 Brücken verbunden sind. Alles in Stockholm ist auf Inseln erbaut. Auch für viele Schweden ist Stockholm ihre Traumstadt. Sie kommen aus der schwedischen Provinz in die Hauptstadt, um sich hier zu verwirklichen - in Design, Musik, Literatur und Business. Deutsche Besucher mögen Stockholm aus ganz anderen Gründen. Sie träumen von Astrid Lindgrens Bullerbü-Paradies, in dem sich die Menschen immerfort ein freundliches "Hej, hej" zurufen. Oder von der lässigen "Coolness", von viel Design und blonden, langbeinigen Schönheiten. Oder von der richtigen "Work-Life-Balance", bei der die Schweden den Dreh raus haben. Dennoch: Schweden hat sich seit Mitte der 90er Jahre so schnell verändert wie nie zuvor, und nirgendwo sonst als in Stockholm ist dieser Wandel so präsent.

Der Götakanal - Mit dem Schiff durch Schweden
ZDF infokanal - Samstag - 28.08.2010 - 20:30 - 21:00

In Schweden gibt es einen Kanal quer durch das gesamte Land: Der Götakanal. Er ist eine der bekanntesten und meistbesuchten Touristenattraktionen des Landes und wurde zum Schwedischen Bauwerk des Jahrtausends ernannt. Der Kanal erstreckt sich von Mem an der Ostsee bis Sjötorp am Vänernsee. Er ist nicht nur das Eldorado für Freizeitkapitäne, sondern lockt mit Erlebnistourismus und diversen Aktivitäten entlang seiner Ufer auch immer mehr Landratten» an. Ein Urlaub auf bzw. am Götakanal ist voller Überraschungen: Hinter jeder Biegung findet sich ein guter Grund dafür, eine Pause einzulegen oder dem Schleusenverkehr zuzuschauen. Die Natur hat neben erholsamer Ruhe auch einige Abenteuer zu bieten. Was man als Urlauber alles am und auf dem Götakanal erleben kann, davon berichtet die Autorin Sohad Khaldi.

Der Götakanal - Mit dem Schiff durch Schweden
ZDF infokanal - Sonntag - 29.08.2010 - 00:30 - 01:00

Siehe Samstag, 28.08.10, 20:30 Uhr auf ZDF infokanal

Ostsee-Report
NDR - Sonntag - 29.08.2010 - 18:00 - 18:45

Thema u.a.: Zur alljährlichen Königsrallye auf Öland holt der schwedische Monarch Carl Gustaf XVI. gleich drei edle Karossen aus seinem Fuhrpark. Natürlich lässt es sich der Autofan nicht nehmen, selbst seinen alten Volvo von 1946 zu lenken. An seiner Seite wie immer : Königin Silvia. Der "Ostsee Report" begleitet das königliche Event auf der südschwedischen Ostseeinsel, bei dem insgesamt 110 Autos an den Start gehen - vom Oldtimer - Rolls Royce bis zum neuesten Koenigsegg, dem sündhaft teuren schwedischen Luxus-Sportwagen. Gemeinsam mit der aus Deutschland stammenden Schlossverwalterin erhält Moderatorin Alexandra Drube außerdem eine exklusive Führung durch Solliden. In der Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie feiert Kronprinzessin Victoria alljährlich ihren Geburtstag. Bei einer Rundreise über die 137 Kilometer lange Insel Öland trifft das Fernsehteam auch Karin Fransson, sie ist ebenfalls gebürtige Deutsche und mehrfach ausgezeichnete Star- und Fernsehköchin. Ihr Restaurant in der "Inselhauptstadt" Borgholm gehört zu den bekanntesten in Schweden

Neben den TV-Tipps gibt es auf der Schwedenwoche-Seite noch mehr Infos für Schwedenfans.

10.8.10

Tennisbälle statt Steinbrocken - Kinder testen römische Wurfmaschine im Museumspark Kalkriese


Am Sonntag, 15. August 2010, 12 bis 18 Uhr, können Kinder und Jugendliche in Museum und Park Kalkriese unter Anleitung der Cohors I. Germanorum eine römische Wurfmaschine testen: Sie können mit dem Onager-Nachbau Tennisbälle auf Strohballen abfeuern und ausprobieren wie weit die Waffe, mit der einst die Römer in den Krieg zogen, schießt.

Der Antrieb dieser Wurfmaschine, ein verdrehtes, gespanntes Seilbündel, lässt das tonnenschwere Schleudergeschütz beim Abschuss hüpfen wie ein Huftier. Daher gaben die Römer diesen Geschützen den etwas eigentümlichen Namen Onager – die lateinische Bezeichnung für Wildesel. Das Prinzip hatten um 400 v. Chr. die Griechen erfunden. Die Römer setzten die einarmigen Wildesel und ähnliche Geschütze mit einem oder auch zwei Wurfarmen vor allem bei Belagerungen ein. Je nach Größe und Länge des Wurfarms schleuderten diese wenig beweglichen, aber durchschlagskräftigen Geschütze die Geschosse zwischen 100 und 350 Meter weit.

Die Cohors I. Germanorum stellt eine Hilfstruppe des römischen Heeres aus dem 1. Jahrhundert nach Christus dar. Die Römer-Darsteller zeigen und erklären am Sonntag, 15. August 2010, wie ein solches antikes Geschütz funktionierte. Mitmachen und ausprobieren sind dabei ausdrücklich erlaubt.

Die Teilnahme an dem Familienprogramm ist unentgeltlich. Besucher zahlen lediglich den gewohnten Museumseintritt.

Foto: Museum und Park Kalkriese